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Der beste Platscher gewinnt

Poolbomben Wettbewerb Der beste Platscher gewinnt

Laut und nass musste es sein: Im Bad am Stadtwald wurden am Sonnabend die besten Poolbomben bewertet. Jan Kränicke nimmt auf dem Drei-Meter-Sprungturm in der Traglufthalle des Bads am Stadtwald mächtig Anlauf. Er katapultiert sich in die Höhe, dreht einen Salto und schlägt mit einem lauten „Platsch“ auf dem Wasser auf.

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 Hohe Wasserfontänen und ohrenbetäubender "Platsch" beim Eintauchen wurden bei den Pool-Bomb-Meisterschaften im Bad am Stadtwald mit Höchstnoten bewertet.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Die Wasserfontäne ist mehrere Meter hoch. Eine dreiköpfige Jury belohnt den vermeintlich misslungenen Sprung mit zwölf Punkten - eine erstaunlich gute Bewertung. Wäre der Neumünsteraner bei einem klassischen Sprungturm-Wettbewerb ins Rennen um den Titel gegangen, hätte er wohl dafür null Punkte kassiert. Doch der „Meisterspringer“ startete bei den diesjährigen Pool-Bomb-Meisterschaften des Schwimmbads.

Jana Ernst (von links), Erna Husser und Stadtwerke Maskottchen SWeN-Knolle bewerteten die Sprünge der "Arschbomben-Athleten".

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Man lernt im Leben immer dazu. Bei einem „Arschbomben“- familientauglich ausgedrückt Pool-Bomb-Wettbewerb - gibt es Regeln. Zumindest Kriterien, nach denen ein perfekter Sprung ermittelt werden kann. „Wir achten darauf, wie selbstsicher die Springer auf das Ein- oder Drei-Meter-Sprungbrett gehen, wie laut der Sprung ist und wieviel Spritzwasser hochkommt“, erklärte Jana Ernst, Auszubildende zur Fachangestellten für Bäderbetriebe. Die Ausrichtung einer solchen Veranstaltung gehört im Bad am Stadtwald zur Ausbildung dazu. Die Azubis bestimmen dabei, was gemacht werden soll. Von der Idee bis zur kompletten Organisation liegt die Verantwortung in den Händen der Nachwuchsfachkräfte.

Mehr als 20 Teilnehmer im Alter von 10 bis über 40 Jahren machten mit. „Das ist eine super Aktion. Ich hatte davon gelesen und gleich gesagt, da muss ich mitmachen“, erzählt Florian Spanier, der sich in der Altersgruppe ab 17 Jahren den Meistertitel vor Sven Kühne „erplatschte“. Seine Technik: Die Knie möglichst dicht an den Körper ziehen und mit dem Allerwertesten voraus ins vier Meter tiefe Becken stürzen. Als Meisterspringer in der Altersgruppe der 10- bis 16-Jährigen konnte sich Lina Hermes über den Siegerpokal freuen.

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