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Premieren-Talk mit Promi-Gast

Neu bei der NBN Premieren-Talk mit Promi-Gast

Öffentliche Spielplan-Präsentation, Premieren-Ehrengäste, ein NBN-Foto-Kalender für das Jahr 2016: Bei der Niederdeutschen Bühne Neumünster greifen Neuerungen, nachdem das neue Leitungsduo Dieter Milkereit/Frank Juds in Workshops gemeinsam mit den Mitgliedern über die Zukunft der Bühne nachgedacht hat.

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Dieter Milkereit im Bühnenbild des aktuellen Stücks mit dem neuen Kalender der Niederdeutschen Bühne, der für 20 Euro an der Abendkasse im Studio an den Klosterstraße zu haben ist.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Das Unesco-Expertenkommitee hat das Niederdeutsche Theater 2014 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen“, sagt Milkereit. „Damit sind wir einziges Kulturerbe der Stadt Neumünster. Das ist ein toller Rückenklopfer, aber es bedeutet auch große Verpflichtung und Verantwortung.“

 Deshalb hat die Bühne zwei Leitlinien aufgestellt. „We maakt Theater un mehr op platt“ lautet die eine, die andere: „We fördert de plattdütsche Spraak“. Für Milkereit steht fest: „Das klingt zunächst profan. Aber da steht ,Wir’ als Team drin. Und da steht ,un mehr’ drin.“ Die Sprache zu öffnen, den Menschen das Plattdeutsche näher zu bringen, um sie für kommende Generationen lebendig zu halten, ist das große Anliegen.

 Dazu muss man bisweilen auch teils hochdeutsche Wege gehen. Wie mit „Alles Banane“, einem „hochdeutschen Gemüsical für die ganze Familie.“ In dem sprechen alle Gemüse Hochdeutsch, nur der Exot Banane spricht platt. Premiere ist am Freitag, 13. November, um 16 Uhr. Neu ist auch der Promi-Gast bei der Premiere, der anschließend mit den Zuschauern über das Stück plaudern soll. Stadtpräsidentin Katharina Schättiger, Schauspielerin Sabine Kaack und Oberbürgermeister Olaf Tauras haben zugesagt.

 Obwohl es teuer kommt, soll das Ensemble von 30 Darstellern (hinter der Bühne sind noch einmal so viele aktiv) weiterhin mit Berufs-Regisseuren zusammenarbeiten, um „professionelles Theater mit Niveau“ abliefern zu können. „Das bringt noch einen weiteren Vorteil“, erzählt Milkereit. „Die Profis ziehen Schauspielschüler aus Hamburg nach sich, von denen wir auch wieder lernen können.“ Apropos Darsteller: „Immer häufiger machen bei uns Gastdarsteller für nur eine Produktion mit. Sich langfristig zu binden, liegt nicht mehr im Trend.“

 Die Kooperation mit Schulen will die Bühne auf jeden Fall fortsetzen und ihre Räume für Aufführungen anbieten. „Das Musical-Projekt mit den Schulen Groß Vollstedt und Neumünster-Gartenstadt war ein toller Erfolg. Wir wollen Schulen, auch im Wettbewerb ,Schölers leest platt’, unterstützen, wenn es um das Niederdeutsche geht.“

 Und wer ganz praktisch-pekuniär helfen möchte, kann für 20 Euro an der Abendkasse im Studio an der Klosterstraße einen Kalender im DIN-A-3-Format mit Fotos von Michael Ermel erstehen. Diesmal sind es Aufnahmen von Aufführungen; für das Jahr 2017 sollen Blicke hinter die Kulissen folgen.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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