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Quietschfideler Nachwuchs

Frettchen im Tierpark Quietschfideler Nachwuchs

Mit zwei neuen Frettchen-Zugängen, die erst im Juli das Licht der Welt erblickten, will Neumünsters Tierpark eine neue Gruppe aufbauen. Die „beiden Jungs“ stammen aus dem Greifvogelzentrum Trappenkamp.

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Achtung, Nasenkuss – aber bitte nicht beißen! Frettchen-Youngster geht auf Hautfühlung mit Tierpflegerin Lisa Medelnik.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Zu ihrer ehemaligen Arbeitsstätte hatte Tierpflegerin Lisa Medelnik noch guten Kontakt, und so landeten die Boys aus dem üppigen „Neuner“-Wurf am Stadtwald. Hier sollen sie nach dem Tod des zehnjährigen Rüden Sylvester, der frettchen-biblische zehn Jahre alt wurde, Teil einer neuen Frettchen-Gruppe werden. Sylvesters Gefährtin Yve (beide waren ausgesetzte Fundtiere) ist einstweilen zu einer Privatfamilie ausquartiert worden und leistet dort einer Artgenossin Gesellschaft.

 Beide Fähen werden erst dann zu den Youngstern stoßen, wenn das ehemalige Marderhund-Gehege zu einem neuen artgerechten Gehege für die „Fretts“ umgestaltet worden ist. „Wir wollen die Höhe der rund 15 Quadratmeter messenden Anlage ausnutzen und mehrere Kletterebenen einbauen. Die Besucher können dann nicht nur von oben auf die Fretts gucken, sondern ihnen durch das Sichtfenster auch auf Augenhöhe begegnen“, erläuterte Tierpark-Chefin Verena Kaspari die Pläne.

 Aufgezogen werden die beiden Jungs derzeit von Medelnik per Hand. „So werden sie zugänglich, und der spätere Umgang mit den Tieren fällt stressfrei aus. Das entspricht total unserem Grundsatz Bindung durch Emotion“, sagte Kaspari. Später werden die ausgewachsenen Tiere auch ins Geschirr genommen für Spazierrunden durch den Park: „Dadurch bekommen sie Eindrücke außerhalb der eigenen Anlage und damit Abwechslung.“

 Die beiden Fähen sind sterilisiert. „Sonst kommt es in Gefangenschaft womöglich zu Dauerranzigkeit. Dann wird der Hormonhaushalt nachhaltig gestört, was sogar zu frühem Tod führen kann“, erkläuterte Kaspari, die noch Namenspaten für den flinken Zuwachs sucht.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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