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Münzen erzählen die Stadtgeschichte

Ausstellung in Neumünster Münzen erzählen die Stadtgeschichte

Geschenk unter Geburtstagskindern: Von der Kaurie-Schnecke, einem Tauschmittel aus der Karibik des 14. Jahrhunderts, über Neumünsteraner Notgeld aus den 1920er Jahren, 200 Münzen beginnend im 11. Jahrhundert und vielen themenorientierten Briefmarkensammlungen wird eine Sonderausstellung in der Neumünsteraner Stadthalle über die Geschichte der Numismatik berichten.

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Münzen, Notgeld, Briefmarken und einen Sonderstempel anlässlich des 888. Stadtjubiläums von Neumünster präsentiert Rainer Hebel bei einer Sonderausstellung in der Stadthalle.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Rainer Hebel, Besitzer des Briefmarkencafés in der Holstenstraße, schenkt diese Ausstellung anlässlich seines 70. Geburtstags der Stadt Neumünster, die ja in diesem Jahr ihren 888. Geburtstag feiert. „Ich wollte nochmal was ganz Besonderes machen“, sagt Rainer Hebel über die Entstehung der Idee, anlässlich seines Geburtstages und des Stadtjubiläums eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Der ehemalige Geschäftsführer der Holstenhallen trägt ganz allein das finanzielle Risiko. „Das ist es mir wert. Die Ausstellung hat den Schwerpunkt Münzen und wird dabei viele Facetten der Neumünsteraner Stadtgeschichte zeigen“, berichtet Hebel. So wird unter anderem eine der größten Sammlungen von Notgeld aus den 1920er Jahren seltene Exemplare von Millionen- und Billionen-Reichsmarkscheinen aber auch Münzen zeigen, die um 1921 in Neumünster ausgegeben wurden. Ein besonderes Highlight sind Kantinenmarken und -münzen ehemaliger Betriebe in der Stadt. „Mit solchen Marken bekamen Mitarbeiter des Bahnausbesserungswerks zum Beispiel einen Liter Milch ausgeschenkt“, weiß Hebel. Dank seiner Mitgliedschaft im Verein der Schleswig-Holsteinischen Münzfreunde habe er viele Privatsammler motivieren können, ihre Schätze bei der Ausstellung zu präsentieren.

 Der Briefmarkensammlerverein Neumünster ist ebenfalls beteiligt. Er wird seine Heimatsammlung präsentieren. Dazu gehören rund 1000 historische Postkarten mit Motiven aus der Stadt, sowie Postkarten und Briefmarken, die sich mit der Geschichte des Tierparks beschäftigen. Nur an den beiden Ausstellungstagen wird die Post einen Sonderstempel zum Stadtjubiläum ausgeben. Besucher haben außerdem die Möglichkeit, an einer handbetriebenen Vorrichtung eine Münze zu prägen. Die eine Seite wird eine Abbildung des heiligen St. Vicelin und die andere das Neumünsteraner Wappen mit dem Jubiläumsjahr zeigen. Unterhaltsame Vorträge über die Geschichte des Münz- und Briefmarkenwesens und Filme werden an beiden Tagen gegeben und zu sehen sein.

 Info: Sonderausstellung in der Stadthalle am Kleinflecken, Sonnabend und Sonntag, 29./30. August, jeweils 11 bis 17 Uhr. Eintritt: 3 Euro, Kinder bis zwölf Jahre frei.

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