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Rat will beide Grundschulen erhalten

Tungendorf Rat will beide Grundschulen erhalten

Den SPD-Antrag auf Erhalt beider Tungendorfer Grundschulen stellte der Rat am Dienstagabend zurück - um den sicheren Weg über die Änderung des Schulentwicklungsplanes zu gehen.

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SPD-Chef Uwe Döring wollte die Ratsversammlung „jetzt“ über den Erhalt der beiden Grundschulen entscheiden lassen.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Dieser Vorschlag von Britta Einfeldt (CDU) ging SPD-Fraktionschef Uwe Döring, der „jetzt“ entscheiden wollte, gegen den Strich. „Gehen Sie doch in den Haart und gucken sich die Kinder an“, argumentierte er mit Blick auf steigende Schulkinderzahlen durch den Flüchtlingsstrom.

 Reinhard Ruge (FDP) konnte sich diese Bemerkung nicht verkneifen: „Will jetzt jeder SPD-Ortsverein spezielle Schulanträge für seinen Stadtteil stellen? Wir müssen die Schullandschaft insgesamt im Auge behalten.“ Das rief einen aufgebrachten Döring auf den Plan. „Wir sind in einer Geschäftsordnungsdebatte. Herr Ruge führt eine inhaltliche Debatte“, appellierte er an Stadtpräsidentin Katharina Schättiger, den liberalen Redebeitrag abzubrechen.

 CDU-Fraktionsvorsitzender Gerd Kühl war um Glättung der Wogen bemüht. „Der Schulentwicklungsplan sieht das Auslaufen der Rudolf-Tonner-Schule vor. Diesen Beschluss müssen wir aufheben. Das erreichen wir aber nicht mit dem SPD-Antrag, sondern nur durch Zurückstellung und Änderung des Schulentwicklungsplanes.“

 Dass die „Tonner“-Familien beunruhigt sind, hatte eine Anfrage des Schulelternbeirates gezeigt. Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth versicherte: Angesichts der jüngsten Entwicklungen und der zu erwartenden Schülerzahlen hält die Verwaltung derzeit den Fortbestand aller zwölf Grundschulen für erforderlich.

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