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Regieeinheit sucht Nachwuchs

Neues Spitzen-Duo Regieeinheit sucht Nachwuchs

Die Regie-Einheit der Stadt Neumünster funktioniert wieder mit ehrenamtlicher Leitung. Patrick Mischke (34) und sein Stellvertreter Wolfgang Mielke (52) bilden das neue Team an der Spitze. Und das freut sich über jeden „Nachwuchs“.

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Würden sich über neue Mitmacher freuen: Patrick Mischke (von links), Christoph Reisinger, Wolfgang Koll, Gabi Hutzfeld-Stier, Julia Waterstradt, Eike Kläschen und Hendrik Stier im Logistik-Einsatz.

Quelle: privat

Neumünster. 21 Monate lang hatten als Interimslösung Brandamtmann Stefan Hennig und Anja Appel von der Arbeitseinheit Katastrophenschutz das Führungsduo gebildet. Beide bestätigten der „liebenswerten Truppe“ zum Abschied „sehr viel persönlichen Einsatz“ bei dem Unterfangen, Ehrenamt und Hobby zum Wohle und der Sicherheit der Bürger unter einen Hut zu bringen.

„Regieeinheit? Die gehört doch zum Technischen Hilfswerk, meinen viele Bürger. Stimmt aber nicht. Es handelt sich um eine Einheit in städtischer Regie“, stellt Appel klar. Die 35 Männer und Frauen haben im vergangenen Jahr 5500 Stunden in Aus- und Fortbildung vor Ort und externe Lehrgänge investiert. Fachausbildung ist alle 14 Tage für zwei Stunden angesagt; mit von der Partie sind Paketfahrer, Abiturientin, Banker und der Leiter des Kundenzentrums der Stadtwerke.

„Die Aufgaben sind vielfältig“, findet Hennig. Unter Logistik fiel der Einsatz am vergangenen Weihnachtsfest, als die Feuerwehr wegen Hochwasser ausrückte. Genau wie beim nächtlichen Großbrand des Penny-Marktes mussten die Regie-Helfer benötigten Kraftstoff nachliefern und auf die Schnelle Einsatzverpflegung wie Kaffee, Würstchen, Brötchen organisieren.

Betreuung von Evakuierten (zum Beispiel bei Bombenräumung) und das Halten von Funkverbindungen bei außergewöhnlichen Wetterlagen wie Sturmtiefs fallen ebenfalls ins Regie-Ressort. Als Sanitätsgruppe sind die Mitglieder zuständig für den Transport von Menschen. Der Regie-Krankenwagen kam erstmals zum Einsatz, als in diesem Jahr nach einem Zellenbrand in der Justizvollzugsanstalt 21 Bedienstete mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gefahren werden mussten.

In die Ausbildung einsteigen darf jeder ab 16 Jahren. Der aktive Dienst beginnt allerdings erst mit 18 und endet mit dem 65. Lebensjahr. Julia Waterstradt aus Hitzhusen bei Bad Bramstedt ist von der Sache so angetan, dass sie eigens mit dem Zug anreist.

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