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Reservisten üben mit Feuerwehr

Neumünster Reservisten üben mit Feuerwehr

Reserve hat Ruh – von wegen: Reservisten der Bundeswehr unterstützten bei einer Übung die Freiwillige Feuerwehr Einfeld. „Alarm“: Am Dienstagabend ging der „Notruf“ ein, dass das Schilf in direkter Nachbarschaft des Segelclubs am Einfelder See brenne und obendrein die Besatzung eines Segelbootes vermisst werde.

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Bunte Reihe: Jens Stäcker erklärt seinen Feuerwehr-Kameraden und den Bundeswehrreservisten die Übung.

Quelle: Leng

Neumünster. Neben den Mitgliedern der Wehr sprinteten auch 23 Reservisten in ihren Tarnanzügen am Gerätehaus zu den Einsatzfahrzeugen.

 Die Militärs gehören zu der vor drei Jahren gegründeten Regionalinitiative Mittelholstein. Sie kann von Kommunen und Rettungseinheiten im Raum Neumünster bei Großschadensfällen wie Bränden und Überschwemmungen beim Landeskommando der Bundeswehr in Kiel angefordert werden. Allerdings ist das seit der Gründung der Initiative vor drei Jahren noch nicht passiert.

 „Wir sind nur zur Unterstützung da und übernehmen keine Tätigkeiten der Wehr“, hatte bei der Einsatzbesprechung Zugführer Arne Oldenburg seinen Soldaten ihre Rolle als „helfende Hände“ erklärt. Am Segelclub mit den Einsatzfahrzeugen angekommen packten die Reservisten beim Auslegen der Löschschläuche mit an und hatten sichtliches Vergnügen daran, mit den Strahlrohren eine Wasserwand gegen die „Feuersbrunst“ zu sprühen.

 Seit dem Start der Bundeswehrreform und dem damit verbundenen Rückzug aus der Fläche durch Schließungen von Kasernen insbesondere in Schleswig-Holstein ist die Bundeswehr nur noch bedingt in der Lage, mit aktiven Einheiten den sogenannten Heimatschutz zu gewährleisten. Darauf hatten das Landeskommando und der Reservistenverband reagiert und zwei Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanien (RSU) gegründet. Jeder dieser Einheiten gehören rund 100 Reservisten an.

 Die Regionalinitiative Mittelholstein sollte daraufhin eigentlich aufgelöst und deren 25 Aktive in die beiden RSU-Einheiten integriert werden. Auf Einwirken der Stadt Neumünster hat das Landeskommando davon mittlerweile Abstand genommen. „Mit der Schließung der Boostedter Rantzau-Kaserne ist insbesondere in Mittelholstein ein weißer Fleck beim Heimatschutz entstanden“, begründete der Geschäftsführer der Initiative, Oberstleutnant der Reserve Detlef Neubauer.

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