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Rewe geht in die Alte Postpassage

Eröffnung vor ECE angepeilt Rewe geht in die Alte Postpassage

Es tut sich etwas hinter der historischen Fassade der Alten Post am Großflecken: Die 1990 angebaute Passage, die seit Anfang 2014 leer steht, ist bereits entkernt. „Hier wird ein Rewe City-Markt einziehen“, kündigte Immobilienkaufmann Philipp Hennemann an.

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Hinter der historischen Fassade von 1886, die unangetastet bleibt, ist der Anbau bereits entkernt. Dort entsteht ein 1400 Quadratmeter großer Rewe City-Markt.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. An dessen Boostedter Büro, das in diesem Jahr vom Focus in die Liste der Top-Immobilienmakler aufgenommen wurde, hatte sich der Passagen-Besitzer Dieter Warda gewandt, der eine siebenstellige Summe in das Projekt investieren will. Nach dem Flop der alten Laden-Passage sollte ein total neues, zeitgemäßes, auf die Kunden der Innenstadt zugeschnittenes Konzept her. Hennemann kontaktierte auf der Immobilienmesse Expo Real in München Ende 2013 mehrere große Einzelhändler.

 „Rewe ist es dann geworden“, berichtete er. Mit dem 1400 Quadratmeter großen Objekt wird Rewe die komplette Erdgeschossfläche bespielen. „Das wird kein normaler Supermarkt, sondern ein City-Markt, wie das Unternehmen es sonst nur in Städten mit mehr als 100000 Einwohnern realisiert“, erklärte Hennemann. Also ein Premium-Markt in einem städtebaulich charakteristischen Gebäude, dessen Sortiment auf den City-Kunden abgestimmt ist. „Zwar auch mit Tiefkühlkost und Fleisch, aber eben auch mit einem deutlichen Akzent auf das Angebot für Mittagsversorger mit Salaten und Snacks.“

 Rewe, ausgestattet mit einem Mietvertrag über zehn Jahre mit Verlängerungsoption, hat laut Hennemann einen ehrgeizigen Zeitplan, will möglichst noch vor der Eröffnung der ECE Holsten-Galerie die Rückkehr eines „Lebensmittlers“ an den Großflecken feiern. Mit im Boot sind das Ingenieurbüro Blunck aus Neumünster und der Architekt Klaus Loeck aus Flensburg. Felsenfest steht: Die historische Fassade (zunächst war das Herunter-Ziehen von Fenstern geplant) bleibt unangetastet.

 Gesucht wird zum Jahresende auch ein Gastronomiebetrieb für den ersten Stock, in dem bisher noch das Steakhouse Rancho residiert. Denkbar wäre auch, in der derzeit nicht genutzten Fläche im „Sockelbereich“ über dem Technikkeller ein Coffeehouse nach dem Vorbild von Starbucks einzurichten.

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