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Umzug nach den Herbstferien

Richtfest für Grundschulneubau Umzug nach den Herbstferien

„Das wird die schönste Schule bei uns in Einfeld sein“, sangen die Schüler der Klassen 4a und 4b vor dem Rohbau an der Dorfstraße. Zum Richtfest am Donnerstagmittag hatten sie ein großes Publikum: Bauherren, Handwerker, Politiker und viele Mitschüler, die sich das Ereignis nicht entgehen lassen wollten.

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Zimmermann Alfred Brockhaus erhob das Glas auf den Neubau des Grundschultraktes in Einfeld.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Wenn die Herbstferien zu Ende sind, sollen die Grundschüler einziehen – nach genau einem Jahr Bauzeit. Hochbauchef Berthold Heitker freute sich: „Wir sind perfekt im Zeitplan.“ Der milde Winter brachte kaum Verzögerung. Und Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth stimmte mit ein: „Wir sind auch super im Kostenplan.“ Die Entscheidung zum Neubau hatte sich niemand leicht gemacht, es gab intensive und lange Diskussionen. Ergebnis: Die Grund- und Gemeinschaftsschule wird für 11,1 Millionen Euro neu gebaut.

 Grundsteinlegung war am 20. November, jetzt geht der Grundschultrakt in die Endphase. Für rund 250 Schüler entstehen zwölf Klassenzimmer und sechs Differenzierungsräume (3 Millionen Euro). Danach wird der benachbarte Gemeinschaftsschul-Teil abgerissen und mit 14 Klassen und sieben Differenzierungsräumen (6,1 Millionen Euro) neu gebaut, für 2 Millionen Euro wird der Fachklassentrakt saniert. „Im Frühjahr 2018 wollen wir komplett fertig sein“, so Heitker.

 Doch zunächst musste die Tradition gewahrt werden. Die Richtkrone wurde per Kran hochgezogen, Zimmermann Alfred Brockhaus aus Dinklage übernahm, flankiert von vier Gesellen, auf dem Gerüst den Richtspruch. Pünktlich zum 12-Uhr-Glockengeläut der benachbarten Christuskirche redete er („Wie gut, dass unser Bauherr heut’ sich über unsere Arbeit freut’“), prostete den Richtfest-Gästen zu und zerschmetterte schließlich sein Glas.

 Damit aber nicht genug der Reden: Jan-Erik Hansen (10) aus der 4b trug einen selbstgeschriebenen Schwank über einen Schulbau vor, der laut Klassenlehrerin Pamela Magnus-Krohn an den Text „Die Schildbürger bauen ein Rathaus“ angelehnt war. Er erntete viel Beifall. Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth erinnerte an die schwierige Entscheidung zum Neubau und deutete ihn als schöne Botschaft an Einwohner und Schüler. „Man kann sich schon richtig gut vorstellen, wie die Schule aussehen wird“, freute er sich.

 Wie hatten die Viertklässler vorher gesungen: „Denn sowas gibt’s nur einmal und nur bei uns allein, das wird die schönste Schule bei uns in Einfeld sein.“

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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