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Rutschpartie zur Stadtmeisterschaft

Beste Technik war gefragt Rutschpartie zur Stadtmeisterschaft

Bei den inoffiziellen Stadtmeisterschaften im Rutschen gingen am Sonnabend im Bad am Stadtwald rund 70 Teilnehmer an den Start.

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Auf dem Rücken sauste Marco Saalborn aus Kiel bei den Stadtmeisterschaften im Rutschen im Bad am Stadtwald auf der 90 Meter lange Rutsche dem Ziel entgegen.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. „Auf den Knien geht es bestimmt am schnellsten“, überlegte sich Jim Wegner. Wegen der geringen Auflagefläche sei der Reibungswiderstand fast null, begründete der 14-jährige Neumünsteraner seine ausgefeilte Technik. Er lag mit seiner Einschätzung fast goldrichtig. Als er nach der 90 Meter langen Rutschpartie durchs Ziel sauste, blieb die elektronische Stoppuhr bei 14,30 Sekunden stehen. Jim Wegner sicherte sich damit in seiner Altersgruppe die Vizemeisterschaft. Nur Finn Thomsen konnte mit 13,89 Sekunden die von Wegner vorgelegte Zeit unterbieten und freute sich über den Meistertitel bei den Zwölf- bis 17-Jährigen.

 Organisiert hatten das Spektakel die drei Auszubildenden des Bades, Lasse Born, Malte Schereika und Nadja Reimers. Am Treppenaufgang zur Rutsche hatten sie ihr mobiles Büro eingerichtet. Dort warteten bei rund 32 Grad Raumtemperatur die Starter in einer langen Schlange. Laute Discomusik unterhielt die Meisteranwärter. „Oberstes Gebot ist natürlich die Sicherheit“, erklärte das Trio. Penibel wurde von jedem Teilnehmer der Name in eine Liste eingetragen. Erst danach durften die Titelaspiranten den Aufstieg zur Rutsche betreten.

 Tom Saalborn war mit seinen Kindern Jennifer und Marco zum Bad am Stadtwald gekommen. „Als wir hier in Neumünster mit dem Auto ankamen, haben wir auf einem Bus Werbung für die Stadtmeisterschaft gesehen“, berichtete der Kieler. Das Familientrio nutzte die Gelegenheit, zumindest den besten Rutscher in der Familie ausfindig zu machen. Natürlich war das der Papa. kol

 Die weiteren Stadtmeister: Tjark Grümmer (bis vier Jahre) Lea-Marie Braun (bis sechs Jahre), Angelina Brinster (sechs bis acht Jahre), David Cousins ( neun bis zwölf Jahre), Mirko Burmeister (ab 18 Jahren).

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