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Hillgruber soll 1. Stadtrat werden

SPD präsentiert Kandidaten Hillgruber soll 1. Stadtrat werden

Das war knapp: Erst am letzten Tag der zweiten Ausschreibung lag die Bewerbung des 49-jährigen Carsten Hillgruber auf dem Tisch. Die SPD stellte ihren Kandidaten für das Amt des 1. Stadtrats am Montagabend den anderen Fraktionen vor.

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Carsten Hillgruber (links) wurde am Montag von Fraktionschef Uwe Döring als Kandidat der SPD für das Amt des 1 Stadtrats in Neumünster vorgestellt.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Neumünster ist ein schöner Zufall“, sagte der gebürtige Rendsburger, der nach dem Zivildienst zum Jurastudium nach Passau, London und Bonn ging, nach dem zweiten Staatsexamen als Fakultätsassistent der Universität Köln treu blieb und dann als Referent (außerhalb Bayerns: Stadtrat, Dezernent) nach Bayreuth wechselte.

 Dort war er insgesamt elf Jahre für das Sozialressort zuständig, neun Jahre für die Fachbereiche Schule und Kultur. In Neumünster werden Sport und Gesundheit dazu kommen. Das Thema Flüchtlinge ist ihm ebenfalls nicht fremd. „Es ist ein kleines bisschen so, als hätten wir die Ausschreibung nach seinem Lebenslauf gemacht“, kommentierte Fraktionschef Uwe Döring. Durch das zweite Staatsexamen bringt er die Voraussetzungen für den höheren Verwaltungsdienst mit.

 Döring geht davon aus, dass bei der Wahl in der nächsten Ratsversammlung am 26. April die anderen Fraktionen „unsere erste Wahl“ mittragen. Döring würde sich freuen, wenn Hillgruber zum 1. September den dann ab Mai vakanten Posten des noch amtierenden Stadtrats Günter Humpe-Waßmuth antreten könnte.

 Den Herbst peilt auch Hillgruber für den Fall seiner Wahl als Termin an, wenn laufende Amtsgeschäfte in Bayreuth abgewickelt sind. Derzeit ist Hillgruber Beamter auf Lebenszeit, er wechselt in Neumünster in eine Wahlbeamten-Position.

 Für Hillgruber, überzeugtes SPD-Mitglied seit 1985, war die Ausschreibung „angesichts des 50. Geburtstags im November“ der Grund, nochmals über eine Veränderung nachzudenken. Seine Eltern leben in Rendsburg; Neumünster würde er auch als Wohnort wählen. Der Kandidat spielt „ein bisschen Tennis“ und ist Fan von Hertha BSC. Und nach der C-Kirchenmusiker-Prüfung 1984 übernimmt er auch Vertretungen an der Orgel.

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