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Botschafterin für Plattdeutsch

Sabine Kaack Botschafterin für Plattdeutsch

Zum Erfahrungsaustausch und Vorbereitung der 25. Niederdeutschen Theaterwoche trafen sich am Sonntag die Chefs von 15 Niederdeutschen Bühnen in Neumünster. Im Mittelpunkt stand die Nominierung der in Nortorf lebenden Schauspielerin Sabine Kaack zur Botschafterin der plattdeutschen Sprache.

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Für Dieter Milkereit, der zusammen mit Frank Juds die Niederdeutsche Bühne Neumünster leitet, ist der Bühnenbund ein wichtiges Instrumentarium, um mit anderen plattdeutschen Bühnen Erfahrungen auszutauschen und zu kooperieren.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Mit einem Blumenstrauß gratulierte Wolfgang Börnsen, Vorsitzender des Bühnenbunds, der bekannten Schauspielerin („Diese Drombuschs“) nachdem sich die Versammlung einstimmig für Sabine Kaack als zweite Botschafterin nach ihrem Schauspielerkollegen Peter Heinrich Brix („Neues aus Büttenwarder“) ausgesprochen hatte. Kaack wird im Juni zum Auftakt der 25. Niederdeutschen Theaterwoche des Bühnenbunds im Freilichtmuseum Molfsee ihre Ernennungsurkunde erhalten. Über das Programm der Woche konnte noch nicht beschlossen werden. Zehn Bühnen haben bisher nur zugesagt, jeweils eine aktuelle Inszenierung zu präsentieren. Welche es sein werden, steht aber noch nicht fest.

 Nur die Niederdeutsche Bühne Neumünster (NBN) hat bereits ihren Beitrag festgelegt. Sie werde ihre Inszenierung Tiet to leven aus dem vergangenen Herbst am 4. Juni zum Auftakt der Theaterwochen in der Molfseer Winkelscheune präsentieren, gab Dieter Milkereit bekannt, der zusammen mit Frank Juds die NBN leitet. Die NBN habe das Schauspiel von Michael Wempner extra in die jetzige Spielzeit aufgenommen, da Wempner als erster Autor vor zwei Jahren für das Stück vom Bühnenbund mit dem Konrad-Hansen-Preis ausgezeichnet wurde. „Es war dem Preisträger zugesagt worden, dass sein Werk von einer der Mitgliedsbühnen aufgeführt wird. Da keine andere Bühne das Versprechen umsetzen wollte oder konnte, sahen wir uns in der Pflicht und haben dafür ein geplantes Stück aus dem Programm genommen“, berichtete Milkereit.

 Der Bühnenbund sei ein wichtiges Medium für den Austausch zwischen den Mitgliedsunternehmen, so das NBN-Urgestein. „Wir sprechen bei den Treffen der Bühnenleiter über Möglichkeiten der Qualitätsverbesserungen des Spiels und Kooperationen“, erklärte Dieter Milkereit. Für die NBN seien dadurch enge Kooperationen unter anderem im Austausch von Darstellern mit den Theatern in Flensburg und Kiel entstanden.

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