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Leidenschaftliche Tüftler

Immanuel-Kant-Schüler Leidenschaftliche Tüftler

Henryk Cassee ist vom Lütt-Ing-Projekt begeistert. „Wenn man etwas selber macht und versteht, lernt man schneller“, sagt der Achtklässler der Immanuel-Kant-Schule in Neumünster. Mit weiteren sieben Schülern beteiligt er sich an Bau und Programmierung einer Kamera-Steuerung für einen Hexacopters.

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An einem Quadrocopter-Modell zeigt Henryk Cassee, wie sich seine Technik-AG über die Grundlagen einer Steuerung für eine Drohnen-Kamera einen Überblick verschafft hat.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. An dem vom Kieler Bildungsministerium, dem Arbeitgeberverband Nordmetall, der technischen Akademie und der Prof. Dr. Werner Petersen-Stiftung ausgerichteten Lütt-Ing-Projekt sind auch in diesem Jahr wieder acht Schulen aus Schleswig-Holstein dabei – das Neumünsteraner Gymnasium zum dritten Mal. Im vergangenen Jahr hatte die AG einen selbstgebauten Hexacopter präsentiert. Jetzt widmen sich die Tüftler, der Steuerung einer Kamera-Drohne, die es trotz wilder Flugmanöver ermöglicht, das Objektiv auf ein festgelegtes Motiv auf dem Boden zu fixieren.

 Zunächst haben sich die Schüler mit einem einfachen Modell eines Quadrocopters aus einem Gestänge, dessen Flügel durch Bierdeckel nachempfunden sind, und einem daran befestigten Pendel, über die Grundlagen einer so funktionierenden Kamerasteuerung einen Überblick verschafft. In einem zweiten Schritt haben sie mit Lego-Technik eine Steuerung samt Mini-Kamera gebaut und programmiert. „Die wackelt noch zu sehr hin und her“, beschreiben Hendrik Schwark und Michael Arnot. Sie sind sich aber sicher, dass sie das Problem in den Griff bekommen.

 Eine andere Gruppe kümmert sich um die Übertragung des Kamerabildes auf einen Monitor. „Wir wollen bei einem Flug die Motive live auf dem Bildschirm verfolgen können“, so der pensionierte Informatiklehrer und AG-Leiter, Ratje Reimers. Natürlich darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Sind vermeintliche Programmierungsfortschritte erzielt worden, muss das natürlich im Praxistest überprüft werden. Dann ziehen die Tüftler samt ihres Copter-Arsenals in die Turnhalle um, und die Schüler werden zu Piloten, die mit sicherer Hand per Funksteuerung ihre Fluggeräte durch die Lüfte kreisen lassen.

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