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Diakonie sorgt für Rundum-Versorgung

Schüler in Einfeld Diakonie sorgt für Rundum-Versorgung

Die Schüler in Neumünster-Einfeld erleben eine Premiere und könnten Vorreiter für andere Stadtteile sein. Es geht um die Betreuung nach dem Unterricht vom Essen bis zur Hausaufgabenhilfe plus Workshops wie Fußball, Filzen oder Mofa-Fahren – jetzt nur noch aus einer Hand, der Diakonie Altholstein.

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Die Diakonie Altholstein übernimmt die komplette Schulkindbetreuung in Einfeld. Die neue Struktur stellten (von links) Constanze von Wildenradt (Fachbereichsleitung Diakonie), Verbindungslehrer Jörg Patzelt, Stadtrat Carsten Hillgruber und Thomas Wittje vom Fachdienst sowie die beiden Teamleiter Stephan Just und Astrid Kroll vor - und probierten gleich mal den aufgemöbelten Tischkicker in der alten Dorfschule aus.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Bisher gab’s für die Kinder den Hort in der städtischen Kita, eine Betreute Grundschule in Trägerschaft des Elternvereins, die Diakonie betreute eine weitere Gruppe, und schließlich gab es den offenen Ganztagsbereich, der beim Jugendfreizeitheim und damit bei der Stadt angesiedelt war. Jetzt wird es übersichtlicher. Die Diakonie übernimmt sämtliche Betreuungsformen, koordiniert alles und verzahnt es.

Zum Schuljahresbeginn werden also in der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld die Betreute Grundschule für die Primarstufe und der Offene Ganztag (OGT) zusammengeführt. Ende 2016 bekam die Diakonie von der Stadt den Zuschlag. An der Eingangstür zur alten Dorfschule in der Dorfstraße 21 wehen schon die Diakonie-Wimpel.

Unterschieden wird zwischen der verlässlichen Schulkindbetreuung für Erst- bis Viertklässler (80 bis 100 Kinder) montags bis freitags von 11.30 bis 16 Uhr (65 Euro). Ein Früh- oder Spätdienst kann dazu gebucht werden. Anmeldungen nimmt die Diakonie unter Tel. 04321/3324981 entgegen. Dazu kommt das Offene Ganztagsangebot, das sich an Schüler ab der dritten Klasse richtet. Es findet montags bis donnerstags von 13.15 bis 16 Uhr statt und kann stundenweise gewählt werden. Das ist kostenlos, in einzelnen Workshops müssen aber Materialien bezahlt werden. Ein weiteres Angebot ist die Betreuung der Grundschulkinder in den Ferien.

Das ergibt sozusagen eine Rundum-Versorgung für jeden Bedarf. Die Programmhefte werden zum Schuljahresbeginn verteilt. Am 7. September gibt es eine Workshop-Messe in der Mehrzweckhalle, wie Verbindungslehrer Jörg Patzelt erklärt. Anmeldeschluss für die einzelnen Angebote von Malen über Modellbau, Sport, ein Band-Projekt bis zum Mofa-Ausbildungskurs ist der 11. September.

Für die Stadt Neumünster ist die Bündelung der Betreuungsformen neu. „Wenn es gut funktioniert, könnte es ein Muster für andere Standorte in der Stadt sein“, sagt Stadtrat Carsten Hillgruber.

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