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Neue Rettungswege für Schulen

900000 Euro freigegeben Neue Rettungswege für Schulen

900000 Euro hat der Schulausschuss für dieses und das kommende Jahr freigegeben, um die Rettungswege in mehreren Schulen zu verbessern. Außerdem wird die Mühlenhofschule nun doch keine Offene Ganztagsschule. Die Schulkonferenz war dagegen.

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Die Entscheidung ist gefallen: Die Mühlenhofschule wird keine Offene Ganztagsschule.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Falsch platzierte Feuerlöscher oder fehlende Fluchtweg-Schilder sind kein Problem mehr. Nachdem die Berufsfeuerwehr im November 2013 und Juli 2014 bei Brandverhütungsschauen verschiedene Schulen unter die Lupe genommen hatte, waren kleinere Mängel schnell beseitigt worden. In neun Gebäuden stehen aber größere Maßnahmen an: zweite Rettungswege.

 Hintergrund ist, dass auf Basis einer Schulbaurichtlinie die Rettungswegsituation neu bewertet wurde. Die Berufsfeuerwehr könne einen Rettungsweg über Leitern bei mehr als zehn Personen je Klassenraum aus dem Obergeschoss nicht sicherstellen. Außenliegende Fluchttreppen sind in einigen Fällen die Lösung, in anderen Schulen müsste umgebaut werden.

 Nach und nach sollen die Maßnahmen, die jetzt in einem Konzept zusammengestellt worden sind, abgearbeitet werden. Für dieses Jahr hat der Schulausschuss deshalb einstimmig 400000 Euro und für das kommende Jahr 500000 Euro freigegeben.

 Die ersten Bauarbeiten finden in der Grundschule an der Schwale, der Gartenstadtschule, der Pestalozzischule und der Grundschule Gadeland statt. Genaue Termine gibt es noch nicht, da erst geprüft werden muss, welche Arbeiten nur in den Ferien umgesetzt werden können.

 Bis 2017/18 reichen die weiteren Planungen, zum Beispiel für die Grundschule Wittorf, wenn dort der Neubautrakt saniert würde. Bei der Helene-Lange-Schule steht eine Grundsatzentscheidung über die Art der Schulnutzung noch aus. In der Timm-Kröger-Schule sind die Umbauarbeiten im Zuge des Bauprogramms zur Einrichtung der offenen Ganztagsschule angedacht. Bei der Rudolf-Tonner-Schule muss noch grundsätzlich über den Grundschulstandort entschieden werden.

 Die Mühlenhofschule wird nun doch keine Offene Ganztagsschule. Im Dezember 2013 hatte die Ratsversammlung beschlossen, dass voraussichtlich zum Schuljahr 2015/16 die Erweiterung angestrebt wird – „es sei denn, die Schulkonferenz lehnt die Einführung einer Ganztagsschule ab“. Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth erläuterte dem Schulausschuss, dass die Schulkonferenz im Juni tatsächlich mit 14 Stimmen bei einer Enthaltung gegen die Weiterentwicklung zur Offenen Ganztagsschule gestimmt hat. „Ohne Schulkonferenz können wir das nicht“, sagte Humpe-Waßmuth. Ein gutes Dutzend Eltern verfolgte die Ausschussitzung, die in einem Klassenraum der Mühlenhofschule stattfand.

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Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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