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Messe gibt Entscheidungshilfen

Auf welche Schule weiter? Messe gibt Entscheidungshilfen

657 Kinder aus den vierten Klassen der Grundschulen sollen im Sommer auf eine weiterführende Schule wechseln. Aber auf welche? Um die Entscheidung zu erleichtern, findet eine Messe statt, auf der sich alle Neumünsteraner Schulen vorstellen: am Donnerstag, 4. Februar, von 17 bis 20 Uhr in der Holstenhalle 2.

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Auf die Schulmesse freuen sich (von links) Organisatorin Britta Häger, Schulrat Jan Stargardt, Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth und Fachdienstleiterin Gabriele Bartelheimer.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Jede Schule bekommt ihren eigenen Stand, an dem sie für sich Werbung macht. Profil, Schwerpunkte, Konzepte werden vorgestellt, meist auch die Offene Ganztagsschule, damit sich die Eltern über Betreuungsangebote informieren können. „Die Messe entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter“, sagt Britta Häger vom Fachdienst Schule, Jugend, Kultur und Sport der Stadt, der zusammen mit dem Schulamt die Messe auf die Beine stellt. Einige Schulen haben ihre Schülervertretung dabei, die Fragen beantworten. Manchmal werden auch besondere Arbeitsgemeinschaften oder das Schulessen präsentiert.

 Neben den vier Gymnasien präsentieren sich auch alle Gemeinschaftsschulen, außerdem die drei Regionalen Bildungszentren, dazu die Freie Waldorfschule und zum zweiten Mal die Volkshochschule, die über ihre Legasthenie-Förderung informieren will. Deutschlands größte jugendliche Hilfsorganisation „Schüler Helfen Leben“, deren Bundesbüro seinen Sitz in Neumünster hat („eine Initiative, die unsere Stadt schmückt“, so Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth), baut erstmals einen Stand auf.

 Als im vergangenen Jahr die Schulartempfehlungen weggefallen sind, gab es etwas mehr Anmeldungen für die Gymnasien (von 44,8 auf 50,1 Prozent), berichtet Fachdienstleiterin Gabriele Bartelheimer. Die Zahl der Schüler aus Umlandgemeinden liegt bei etwa 32 Prozent. Das spiegelt sich auch beim Besuch der Messe wider. Von den rund 1000 Besuchern waren im vergangenen Jahr ein Drittel „Auswärtige“.

 Die Messe ersetzt nicht die Anmeldung bei den weiterführenden Schulen, erleichtert aber vielleicht die Auswahl. Die Schulen bieten eigene Informationsveranstaltungen an.

 Besonders gefragt sind übrigens die beiden Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe, Brachenfeld und Faldera. Aber auch die Hans-Böckler-Schule war im vergangenen Jahr ein „Renner“. Wie die Schülerzahlen ansteigen, wenn Neumünster ab 1. Oktober Flüchtlinge auch dauerhaft aufnehmen muss, lässt sich nur schätzen. „Das wird eine Herausforderung, aber keine dramatische Situation“, ist Schulrat Jan Stargardt optimistisch.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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