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Wohnen am Stahlwerk

Senioren, Konferenzräume und Restaurant statt Ärztehaus Wohnen am Stahlwerk

Am alten Stahlwerk ist wieder „produziert“ worden. Neben dem Hotel an der Rendsburger Straße hat Investor Stephan Johannsen für 8,5 Millionen Euro ein weiteres Gebäude errichten lassen. Die rote Backstein-Fassade passt perfekt zum Nachbarn, eine verglaste Brücke verbindet. Am 1. Juli soll alles fertig sein. Die Seniorenwohnanlage hat ihren Betrieb aber schon aufgenommen.

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Direkt neben dem Hotel Altes Stahlwerk (rechts) ist ein modernes Gebäude entstanden, in dem neben der Seniorenwohnanlage auch ein kleines Restaurant im Erdgeschoss und Tagungsräume für das Hotel untergebracht sind.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Eigentlich war der Bau an der Ecke Rendsburger/Sedanstraße als Ärztehaus geplant. „Wir haben die Konzeption aber noch einmal geändert“, sagt Johannsen. Der Hotelbetreiber spricht von einer größeren Nachfrage als vorhergesehen. „Wir stoßen im Alten Stahlwerk an die Kapazitäts-Grenze“, erläutert er, warum im Nachbargebäude nun doch keine Arztpraxen untergebracht werden, sondern auf zwei Etagen Konferenzräume. Und im Erdgeschoss eröffnet das Restaurant Gustavs.

 Den größten Teil nimmt jedoch die Seniorenwohnanlage ein mit betreutem Wohnen (28 Wohnungen) und einer Wohngemeinschaft (zwölf Zimmer) für hilfs-, pflege- und betreuungsbedürftige Menschen. Während im Hotel Altes Stahlwerk noch sehr viel an die Geschichte erinnert, sich der „Factory Style“ durchs Haus zieht und sich alte Träger und Mauern mit neuer Eleganz verbinden, ist der Neubau nebenan modern, hell und natürlich barrierefrei eingerichtet. „75 Prozent der Wohnungen sind schon vermietet und bezogen“, sagt Jutta Duske, die auch das Betreuungsteam im Haus und einen Pflegedienst anbietet.

 „Wir wollen für die Leute da sein, sie sollen sich hier geborgen fühlen“, sagt sie. Sie betont das eigenständige Leben mit der Möglichkeit, jederzeit Hilfe zu bekommen. Dazu gehören neben der Hausnotrufanlage auch ein Hausmeisterdienst und Fahrdienst, es können Reinigungskräfte vermittelt oder Mahlzeiten gebucht werden. Ein Einkaufsservice ist in Planung. Tiere sind ausdrücklich erlaubt in den 45 bis 75 Quadratmeter großen Wohnungen, die fast alle einen Balkon haben. Außerdem gibt es eine riesige Gemeinschafts-Terrasse. Und Labrador-Mischlingshündin Luna (6) von Jutta Duske schließt schon Freundschaft mit den Mietern. Zum Team gehört außerdem Katze Fritzi, die mit in der Wohngemeinschaft lebt.

 An diesem Freitag findet in der Seniorenwohnanlage von 10 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt, um das Angebot vorzustellen. Am 1. Juli eröffnet dann das Restaurant Gustavs. Im Herbst, so sagt Stephan Johannsen, soll ein Einweihungsfest stattfinden, bei dem sich das gesamte Gebäude präsentiert.

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