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Neues Beratungsportal für die Jugend

Neumünster Neues Beratungsportal für die Jugend

Versetzung gefährdet, sexuelle Gewalt oder Angst vor dem Lehrer – Kindern und Jugendlichen fehlen in Notlagen oft Vertrauenspersonen, denen sie ihr Herz ausschütten können und die sie beraten und ihnen helfen.

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Gerrit Juckel (links) und Martin Christians, beide vom Serviceclub Round Table 67, überreichen an die Einfelder Schulleiterinnen Doris Weege und Gunhild Cordts im Beisein von Ernst Kahl "Erinnerungsuhren" für das Schülerberatungsportal "hat-du-stress.de".

Quelle: Leng

Neumünster. Vor drei Jahren wurde das Internetportal www-hast-du-stress.de gegründet. Es ist ein bundesweites Service Projekt von Round Table Deutschland, das mittlerweile in acht Bundesländern Beratungskontakte für fast alle Problemlagen aufführt. In Schleswig-Holstein war nur noch Neumünster ein weißer Fleck.

 Jetzt hat der Serviceclub Round Table 67 die Lücke geschlossen und zusammen mit Ernst Kahl von hast-du-stress auch in Neumünster mittlerweile 14 Beratungsstellen gefunden, die sich der Aktion angeschlossen haben und kostenfrei sowie auf Wunsch anonym zusammen mit den Jugendlichen Wege aus ihren Notlagen suchen. „Mit drei bis vier Klicks ohne Umwege zur gewünschten Beratungsstelle zu kommen, das ist dabei das Ziel“, so Finn Krieger, Pressesprecher von Round Table 67.

 Am Dienstag wurde das Beratungsportal den Schülern der Gemeinschaftsschule Einfeld und des Alexander-von-Humboldt- Gymnasiums vorgestellt. „Was geht Euch auf den Zeiger?“ fragte Ernst Kahl eine fünfte Klasse und hielt dabei eine Uhr mit diesem Aufdruck auf dem Ziffernblatt in die Höhe. „Meine Eltern“, „Das Geschubse auf dem Schulhof“, „Mathe-Unterricht“ – die Antworten waren vielfältig. Dann zeigte Kahl an einem Computer wie sie das Internetportal finden. „Ihr müsst in Google in die Suchmaske nur ‚hast du stress‘ eingeben und schon findet Ihr als ersten Eintrag das Beratungsportal“, erklärte er. „Wir hoffen, dass weitere Neumünsteraner Schulen ihre Pennäler auf das neue Beratungsangebot aufmerksam machen“, so Finn Krieger.

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