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10000 Euro für Mütter gespendet

Serviceclubs Neumünster 10000 Euro für Mütter gespendet

Für das Projekt „Begleitet ins Leben – für das Kindeswohl“ am Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster haben die Serviceclubs in der Stadt 10000 Euro gespendet. Im Projekt, das die Clubs bis 2019 aus Spenden finanzieren, werden Mütter aus schwierigen sozialen Verhältnissen unmittelbar unterstützt.

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Einen symbolischen Scheck überreichten (von links) Andrew Pfennig (Lionsclub-Holsten), Petra Engel (Lions), Dorothea Behrendt (Inner Wheel) an die leitende Hebamme des FEK, Karin Laatsch, und den Chef der Frauenklinik Ivo Heer zusammen mit Ulrich Meyer (Rotary), Dennis Schulz (Round Table) sowie Susanne Pfuhlmann-Riggert (Zonta) für das Projekt "Begleitet ins Leben".

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Die sechs Serviceclubs in Neumünster haben jetzt für das Projekt „Begleitet ins Leben – für das Kindeswohl“ am Friedrich-Ebert Krankenhaus 10000 Euro gespendet. Seit Dezember des vergangenen Jahres bieten die Hebammen des Krankenhaus wöchentlich sechs Beratungsstunden für Mütter aus schwierigen sozialen Verhältnissen, die in der Frauenklinik ihre Babys zur Welt gebracht haben, an. Das Angebot sei seit dem von rund 30 Müttern in Anspruch genommen worden und das mit Erfolg, berichtete jetzt bei der Spendenübergabe der Chefarzt der Frauenklinik Ivo Heer.

 „Die Hebammen versuchen frühzeitig schon bei der ersten Kontaktaufnahme mit der Klinik bei den Absprachen über die kommende Geburt, auf Hinweise zu achten, ob werdende Mütter eine besondere Beratung brauchen“, erklärte Heer. In Absprache mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) der Stadt werden präventiv passende Beratungsangebote weiterer sozialer Dienste terminlich abgesprochen und den Frauen ans Herz gelegt. „Der Unterschied zu den sonst üblichen Verfahren ist der, dass wir nicht nur Telefonnummern von Beratungsinstitutionen weiter geben, sondern bereits eine Beratung gebucht haben“, berichtete der Chefarzt. Das Projekt sei bestens angelaufen und beweise, dass der Bedarf in Neumünster für diese intensive Betreuung enorm hoch ist. „Neumünster braucht dringend ein sozialmedizinisches Zentrum“, zeigte sich Heer überzeugt.

 Die Neumünsteraner Serviceclubs Inner Wheel, Lions, Lions-Holsten, Rotary, Round Table 67 und Zonta hatten sich im vergangenen Jahr verpflichtet, ab 2016 die Kosten für das Projekt bis 2019 komplett aus Spenden zu finanzieren. Die Anschubfinanzierung in gleicher Höhe konnte durch Fördergelder des Bundes gesichert werden. „Ich danke den Serviceclubs sehr für ihr Engagement. Sie schenken uns mit dem Geld Zeit für die Betreuung von Müttern aus schwierigen Verhältnissen“, sagte Heer.

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