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Skaterpark unter der "Maxe" aufgemöbelt

Offizielle Eröffnung Skaterpark unter der "Maxe" aufgemöbelt

Unter der „Maxe“ rollt’s. Der Skatepark in Neumünster ist wieder bestückt, die Abnahme erfolgt, Stadtrat Thorsten Kubiak hat ihn offiziell eröffnet, die Skater freuen sich. „Es ist super!“, sagt Nino Steffen. Sprünge und Tricks können wieder geübt werden, auch für Anfänger ist etwas dabei.

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Jetzt ist der Skaterpark unter der "Maxe" offiziell eingeweiht. Julien Budnik (29) von der Firma Anker Rampen aus Kiel hat das Projekt geleitet und den Park gebaut. Auf den beiden Kickern mit der Gap (Lücke) springt er selber gerne mit dem Skateboard.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Curbs, Quarter Pipe, Bankhip und Kicker-to-Kicker werden von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Herz und Nieren geprüft. „Vollkommen geil!“

Die Skater haben in Neumünster eine kleine Odyssee auf Rollen hinter sich. Im Herbst 2000 wurde der Skatepark eröffnet, unterhalb der Max-Johannsen-Brücke an der Kieler Straße, dadurch allwettertauglich. Das fanden die Skater gut. Doch nach 15 Jahren war der Park „auf“, der Unterhaltungsaufwand wurde immer größer, die Elemente entsprachen nicht mehr den Sicherheitsstandards, der Park musste gesperrt und abgebaut werden. Die Skater zogen um auf den Kantplatz. Doch dort litten Bänke und Treppen, die Anwohner waren nicht begeistert. Der neue Skatepark an der Pastor-Rösner-Straße hinter dem Log-In traf auch nicht den Nerv aller Skater. „Zu schwer“, sagt Nino Steffen (21), zu steil, zu kurvig, nur etwas für Fortgeschrittene. Also sollte der Treffpunkt unter der „Maxe“ wieder aufgemöbelt werden. Und die Skater durften mitreden.

Drei Workshops, zwei Planungen und viele Ideen später einigte man sich. Das war im Oktober 2016. Jetzt sind alle Elemente aufgebaut. „Wir sind vollkommen zufrieden“, erklärt Nino Steffen, der in der Projektgruppe mitgearbeitet hat. „Der Skatepark wird wirklich gut angenommen“, freute sich auch Stadtrat Thorsten Kubiak bei der offiziellen Eröffnung.

80000 Euro sind investiert worden, erklärt Thomas Zang vom Grünflächenamt. Auf der Fläche von rund 540 Quadratmetern gibt es insgesamt neun Skate-Elemente. Curbs, Quarter Pipe, Bankhip und Kicker-to-Kicker. Dabei ist auch ein klassisches Flatrail und eine Pole Jam, ein rund 60 Zentimeter aus dem Boden ragendes, schiefes Stahlrohr.

Hier sehen Sie Bilder zum Thema Eröffnung des Skateparks unter der Max-Johannsen-Brücke in Neumünster.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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