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Sonja Kessal ist neue ÖPNV-Chefin

Neumünster Sonja Kessal ist neue ÖPNV-Chefin

Sonja Kessal heißt die neue Frontfrau für den Bereich Verkehr bei den Stadtwerken Neumünster. Der bisherige Interims-ÖPNV-Chef Tim Keidel kann seine Kräfte jetzt wieder voll auf das Bad am Stadtwald konzentrieren.

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Sonja Kessal ist seit dem 1. April 2015 die neue Bereichsleiterin Verkehr bei den Stadtwerken Neumünster und damit zuständig für den ÖPNV.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Ich freue mich, die neue Gesellschaft der Stadtwerke in die nun bevorstehende Direktvergabe durch die Stadt führen zu dürfen“, erklärte Kessal. Nachdem sich die Verkehrsbetriebe Hamburg Holstein (VHH) vorzeitig aus dem Konzessionsvertrag zurückgezogen hatten, um sich auf ihr Stammgebiet Hamburg konzentrieren zu können, sind die SWN nun in Eigenregie zuständig. Laut Keidel bedarf es wegen geänderten EU-Rechtes noch eines Verwaltungsaktes in Form eines Ratsbeschlusses, damit die SWN dann auch Partner in dem neuen Konzessionsvertrag werden, der ab 1. Januar 2016 auf zehn Jahre geschlossen wird.

 Die „Neue“ bringt Erfahrung aus über 20 Jahren im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs mit. Mehr als 15 Jahre davon hat sie in leitenden Funktionen unter anderem bei der Autokraft in Kiel gearbeitet. Als Leiterin des Ausschreibungsmanagements hat Kessal Projekte entwickelt und als Verhandlungsführerin Verträge gestaltet. Außerdem kann die Chefin über einen 80 Personen starkes Team (davon 65 Busfahrer) Erfahrungen bei der Optimierung des Fuhrparks und der Fahrplankoordinierung für SWN Verkehr einbringen.

 Die Flotte der 24 Fahrzeuge soll sukzessive auf die deutlich sauberere Euro-6-Abgasnorm umgestellt werden; 16 Busse werden noch mit Erdgas betrieben; 18 fahren schon mit Diesel. Zudem stehen im Zuge der Fortschreibung von Neumünsters regionalem Nahverkehrsplan auch Fragen nach Linienführung, -taktung und eine bessere Anbindung an die Bahn an.

 Kessal, die übrigens keinen Busführerschein besitzt, will jetzt vor allem „umgehend in den Bussen mitfahren“, um zu erkennen, was die Kunden brauchen, welcher Service optimiert werden muss. „Das kann man nicht, wenn man die Route mit dem Auto abfährt.“ Und die Neue, die in Dätgen zu Hause ist, will „Neumünster unbedingt besser kennenlernen“ und die neue Verkehrsgesellschaft der Stadtwerke „kulturell integrieren“.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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