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Suchaktion nach Linnemann erfolglos beendet

Neumünster Suchaktion nach Linnemann erfolglos beendet

Zwei Tage suchten Spürhunde der Polizei ein Areal bei Neumünster ab, doch ohne Erfolg. Die vermutete Leiche eines seit Dezember vermissten Studenten wurde nicht entdeckt.

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In Neumünster wurde nach Horst Georg Linnemann gesucht.

Quelle: Daniel Friederichs/dpa

Neumünster. Über das Schicksal des wahrscheinlich ermordeten 28-jährigen Studenten Horst Georg Linnemann aus Neumünster fehlt weiterhin die letzte Gewissheit. Zwei Tage lang suchte die Polizei ein 4000 Quadratmeter großes Areal nahe der Stadtgrenze ab und setzten dabei Spürhunde ein. Doch die Tiere schlugen nicht an, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte. Der Student wird seit Dezember vermisst. Die Ermittler hatten gehofft, Überreste des mutmaßlichen Opfers oder ihm zuzuordnende Gegenstände zu finden. Gegen zwei 28 und 26 Jahre alte Männer aus Neumünster und Kappeln, besteht laut Staatsanwaltschaft Tatverdacht. Sie kannten den Vermissten.

Die Polizei geht davon aus, dass die Leiche des Studenten im Bereich Neumünster vergraben und vor dem Bedecken mit Erdreich angezündet wurde.

Die Lebensgefährtin des jungen Mannes hatte ihn das letzte Mal am 15. Dezember in ihrer Wohnung in Neumünster-Faldera gesehen und danach als vermisst gemeldet. Der Student hat an der Fachhochschule Kiel studiert. Er fuhr einen dunkelblauen Golf IV mit dem Kennzeichen NMS-ZX 88. Der Wagen wurde am 20. Dezember in Hamburg gefunden. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vermissten am 15. Dezember 2014 unmittelbar vor seinem Verschwinden gesehen haben oder weitere Angaben zum Sachverhalt machen können. Für Hinweise, die zum Auffinden der Leiche und zur Überführung des Täters oder der Täter führen, hat die Staatsanwaltschaft Kiel 1500 Euro Belohnung ausgesetzt.

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Foto: Die Polizei fragt: Wer hat Beobachtungen im Zusammenhang mit dem PKW und dem Anhänger gemacht?

Im Fall des vermissten Studenten Horst Georg Linnemann aus Neumünster gehen die Ermittler jetzt von einem Tötungsdelikt aus. „Die Hinweise verdichten sich, dass die Leiche eingegrabeen und angezündet wurde“, sagt Kiels Oberstaatsanwältin Birgit Heß. Für Hinweise zur Aufklärung des Falls hat die Behörde eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

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