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Stadthaus ist barrierefrei

Fast eine halbe Million Stadthaus ist barrierefrei

Exakt 439178 Euro hat sich die Stadt Neumünster den barrierefreien Umbau des Stadthauses kosten lassen, in dem die Bauverwaltung an der Brachenfelder Straße ihr Domizil hat, um ihrer Selbstverpflichtung nach der Erklärung von Barcelona nachzukommen.

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Maximal sechs Prozent Gefälle hat die neue Rampe zum Stadthaus, die OB Tauras (rechts) und Fachdienstleiter Ralf Schnittker am Montag „einweihten".

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Trotz des Fahrstuhls konnte auf Außenrampen für Rollstuhl- und Rollatorenbenutzer sowie Kinderwagen nicht verzichtet werden – sowohl zum Erdgeschoss, zu dem ein Treppenpodest führt, als auch in den Keller, wo das Archiv lagert. „Sonst hätten wir mit dem Fahrstuhl bis unter die Fundamentplatte gehen müssen, und das wäre ein zu großes Kostenrisiko geworden“, erklärte am Montag Fachdienstleiter Ralf Schnittker.

 Das aus dem 20er Jahren stammende, im Bauhaus-Stil errichtete und unter Denkmalschutz stehende Stadthaus war laut Schnittker für den Barrierefrei-Umbau denkbar ungeeignet. „Deshalb ist es ja auch so teuer geworden.“ Allein der „sprechende“ Fahrstuhl, der bereits ab Dezember benutzt werden kann, schlug mit 260772 Euro zu Buche.

 Die Außenarbeiten konnten dank des milden Wetters teilweise auch im Winter weiterlaufen. Erst am vergangenen Freitag wurden die neue Tür zum Parkplatz eingesetzt, die letzten Handläufe aus verzinktem Stahl installiert. Eine komplett neue Beleuchtung für den Weg vom Stadthaus bis zum neuen Rathaus soll noch folgen.

 Behindertengerecht hergerichtet wurden seit der Selbstverpflichtung bereits diverse Schulen, das Alte und das Neue Rathaus (sich selbst öffnende Türen, eine bessere Ausleuchtung), das Gesundheitsamt und das Volkshaus Tungendorf, wo ebenfalls Aufzüge eingebaut wurden. Im Stadthaus sollen zum Beispiel auch noch behindertengerechte WCs folgen; dann sind wieder Schulen dran.

 „Bei der Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung geht es uns um den Publikumsverkehr, aber auch um die eigenen Mitarbeiter“, sagte Oberbürgermeister Olaf Tauras. Die Stadt beschäftigt 85 Schwerbehinderte.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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