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Verkehr soll beruhigt werden

Tempo 30 in der Carlsstraße Verkehr soll beruhigt werden

Ausschließlich um Verkehrsfragen ging es in Neumünsters Stadtteilbeirat Gartenstadt am Mittwoch. Für Tempo 30 in der Carlstraße gab es einen Prüfauftrag; ein Votum zu den umstrittenen drei Querungshilfen für Fußgänger in der Rendsburger Straße will das Gremium erst im März abgeben.

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Sind im Beirat und auch bei den Gartenstädtern umstritten: die drei Querungshilfen für Fußgänger, die versuchsweise auf der Rendsburger Straße installiert wurden.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Ähnlich wie in Gadeland, wo auf der Segeberger Straße besagte Test-Inseln mehrfach umgefahren wurden, hat nun auch eine Autofahrerin in der Einfallstraße zwischen Bahnlinie und Ring eine der Hilfen „platt“ gemacht. „Weil sie von der Sonne geblendet wurde“, so Polizist Ingo Köhler, der auf zwei weitere Unfälle im Umfeld der Inseln aufmerksam machte. „Die erste Insel in Richtung stadtauswärts macht keinen Sinn mehr, seit der Media-Markt weggezogen ist“, argumentierte Stadtteilvorsteher Martin Kriese. Auch die beiden anderen in unmittelbarer Nähe in Höhe des Einzelhandelsbereichs auf der östlichen Seite würden von Fußgängern kaum angenommen.

 „Die Autofahrer stadteinwärts sind irritiert, reißen in letzter Sekunde das Steuer nach rechts. Und wenn einer in die Hilfen reinfährt, hat das mit Sicherheit nichts mehr zu tun“, fand Kriese. Olga Fricke (Grüne) war noch unschlüssig. Die SPD-Vertreter, von denen die Anregung gekommen war, plädierten für die Hilfen.

 Ein SPD-Vorstoß war, die Carlstraße ab Ring in Richtung Nordwesten genauso mit Tempo 30 zu belegen wie das gesamte Wohngebiet der Gartenstadt. „Es geht nicht um die Geschwindigkeit. Die am Straßenrand geparkten Autos machen die Situation unübersichtlich“, so Volke.

 „Dass auf der Carlstraße als Haupterschließungsstraße bis Osterhofpark Tempo 50 gefahren werden darf, ist nicht in Beton gegossen“, stellte Verkehrs-Stadtplaner Michael Köwer klar. Sein Fachdienst, Polizei und Verkehrsbehörde sollen prüfen, ob ein Tempolimit auf der Strecke Sinn macht.

 Für Neumünsters Radverkehrskonzept nahm Köwer aus der Gartenstadt die Kritik mit: mangelhafte Oberflächen durch Baumwurzelaufbrüche an der Rendsburger Straße. Zudem die Bitte, ob der Radweg der Max-Johannsen-Brücke für zwei Richtungen ausgewiesen werden kann, damit Radler, die die Rampe zur Kieler Straße nutzen wollen, die vierspurige Fahrbahn nicht queren müssen. Und Abstell-Radbügel am Parkplatz Schuttberg im Stadtwald wären auch nicht schlecht.

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