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Stadtvillen mit Südwestbalkon

Neumünster Stadtvillen mit Südwestbalkon

Dezent edle Stadtvillen mit exklusiven Wohnungen sollen auf dem letzten noch freien „Filetstück“ am Rande von Neumünsters Innenstadt zwischen Plöner Straße, Brüggemannstraße und Haartallee entstehen. Als Investoren für das Millionenprojekt zeichnen die Firmen Oskar Heuchert und Norbert Böge Bau verantwortlich.

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So sollen laut Entwurf von Architekt Willem Hain die neuen Stadtvillen auf dem Gelände zwischen Plöner Straße und Haartallee in Neumünster aussehen.

Quelle: Architekt Hain

Neumünster. Auf dem Gelände waren früher die Gärtnereien Mundt, Prasse und Semmig-Schöllhammer ansässig. Dann lohnte sich die Selbstanzucht von Pflanzen in diesem eher geringen Umfang nicht mehr. Mundt konzentrierte sich auf den citynahen Standort direkt am Haart. Wo früher Prasses Blumenladen war, entstand das Grüne Stadthotel. Vor mehr als 16 Jahren kauften die Heucherts das 16000 Quadratmeter große Restareal.

 Hier sollen im ersten Bauabschnitt auf einer Fläche von rund 5000 Quadratmetern am östlichen Rand des Areals vier noble Mehrfamilienhäuser entstehen. Geplant sind 27 Wohnungen, deren Größen zwischen 72 und 119 Quadratmetern variieren. Die Pläne von Architekt Willem Hain sehen Südwestbalkon oder Terrasse und Kellerraum für jede Wohneinheit vor, Personenaufzug vom Keller bis zum Staffelgeschoss und Fernwärmeanschluss.

 Die Häuser sollen in Massivbauweise mit Klinkerfassade und vorgehängter Holzapplikation im Staffelgeschoss gebaut werden. „Wir werden ausschließlich mit Handwerkern aus der Region zusammenarbeiten“, versicherte Bernd Heuchert. Das Zeitfenster sieht den Baubeginn in den nächsten Wochen vor, die Fertigstellung bis Ende 2016. Bevor der zweite Bauabschnitt angepackt wird, wollen die Investoren abwarten, wie sich die Vermarktung der ersten Einheiten anlässt.

 Die Zufahrt zu den Stadtvillen ist von der Plöner Straße aus über die neue Caspar-von-Saldern-Straße vorgesehen, die sich bis zur Haartallee durchzieht. Dort wird es allerdings nur eine Durchfahrtsmöglichkeit für Feuerwehr und Müllabfuhr geben. Heuchert: „Als Abkürzung vom Haart zur Plöner ist die neue Straße nicht befahrbar; es soll ein ruhiges Wohngebiet bleiben.“

 Die neue Straße ist von der Gründung her schon fertig; der seither wieder überwucherte Unterbau liegt bereits seit den 90er Jahren. Damals hatten die Investoren hier ganz normalen Wohnungsbau geplant, für den es dann allerdings fast ein Überangebot in Neumünster gab, nicht zuletzt durch die Sanierung/Modernisierung der Böcklersiedlung.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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