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Rekord-Ergebnis von 4,4 Millionen

Stadtwerke Neumünster Rekord-Ergebnis von 4,4 Millionen

SWN-Geschäftsführer Matthias Trunk kann zufrieden sein. Der Konzern Stadtwerke Neumünster hat in 2015 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Prozent auf 218 Millionen Euro und das Betriebsergebnis von 1,75 auf 4,45 Millionen Euro gesteigert.

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Stolz auf die Leistung des SWN-Teams konnte der scheidende Geschäftsführer Matthias Trunk für 2015 eine absolute Erfolgsbilanz präsentieren.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Mit einem Zuwachs der Bilanzsumme auf 324 Millionen und einer Erhöhung des Sachanlagevermögens um 12 Millionen auf 206,3 Millionen Euro sind die Stadtwerke im wettbewerbsintensiven Energiemarkt gut aufgestellt“, kommentierte Trunk, der zum 1. September zur Berliner Gaswerke AG wechselt.

 Positiv hat sich im Berichtsjahr vor allem der Absatz von Strom und Gas entwickelt. Bei Strom konnten die Zahlen um 8,9 Prozent auf 503000 Megawattstunden gesteigert werden, bei Gas um 14,5 Prozent auf 555000 Megawattstunden.

 Vor allem das junge Geschäftsfeld der Telekommunikation hat sich zu einer veritablen Erfolgsgeschichte ausgewachsen. Der Umsatz stieg innerhalb eines Jahres von 10 auf 23,9 Millionen Euro, die Zahl der unterzeichneten Verträge von 14000 auf 21400. Für die nächsten fünf Jahre peilen die SWN eine Zielgröße von 68000 Kunden an, sollen gemeinsam mit den Zweckverbänden der Landkreise pro Jahr 40 Millionen Euro investiert werden. „Was Breitband angeht, sind wir die Nummer Eins in Deutschland“, konstatierte Trunk selbstbewusst. Telekommunikation werden „die tragende Säule“ für die Zukunft werden.

 Vom gesteigerten Betriebsergebnis der „städtischen Tochter“ SWN profitiert auch die Stadt Neumünster, an die eine Dividende in Höhe von 2,02 Millionen Euro geht. Damit läuft eine über fünf Jahre vereinbarte Regelung mit der Stadt aus. „Die Abgabe an die Stadt wird künftig vom Betriebsergebnis abhängig, aber keine fest vereinbarte Summe mehr sein“, erläuterte Trunk.

 Wie alle Stadtwerke im Bundesgebiet müssten auch die SWN auf Stärkung des Eigenkapitals bedacht sein. „Je mehr Eigenkapital wir haben, desto günstiger kommen wir an Fremdkapital.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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