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Straßenmusik Schlag auf Schlag

Neumünster Straßenmusik Schlag auf Schlag

Zum 17. Mal steht die Stadt im Zeichen der Kultur: Vom 4. bis 27. September findet in Neumünster wieder der Kunstflecken statt und holt hochkarätige, internationale Künstler nach Schleswig-Holstein. Es gibt Konzerte, Kabarett und Poetry-Slam auf verschiedenen Bühnen.

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Die Vorbereitungen für BaDaBoom sind abgeschlossen, jetzt kann Musik gemacht werden. Auf das Straßenmusikfestival freuen sich (von rechts) die vier Organisatoren Marco Ramforth, Arne Gloe, Jens Sauerbrey und Stefan Back sowie Babett Schwede-Oldehus vom Verein zur Förderung der Kunst und Musiker Dennis Krebs, der in diesem Jahr ein Benefizkonzert auf die Beine gestellt hat.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Zum Kunstflecken gehören viele Ausstellungen, außerdem werden die Local Heroes gesucht. Bei dem Bandwettbewerb treten am 10. September in Neumünster sechs Bands gegeneinander an, der Sieger reist zum Landesfinale nach Kiel. Das Straßenmusikfestival BaDaBoom rockt am Sonnabend, 5. September, die Stadt. Neben dem Programm des Kunstfleckens ist es vor allem die besondere Festivalatmosphäre, die jährlich im September Besucher nach Neumünster lockt, wo sie auf kulturelle Entdeckungsreise gehen.

 Sie setzen keine Grenzen, sie stellen keine Regeln auf. Schließlich geht es um Straßenmusik, und wer will, kann sich dazustellen und in die Saiten greifen, singen, Musik machen. Zum siebten Mal findet am Sonnabend, 5. September, das Festival BaDaBoom statt – mit (mindestens) 57 Acts an zwölf Spielorten, was sich ja aber noch ausweiten ließe. Die Organisatoren wollen, dass BaDaBoom offen bleibt für alle.

 Die vier Verantwortlichen Stefan Back, Arne Gloe, Marco Ramforth und Jens Sauerbrey können sich zurücklehnen, die „Vorbereitungen sind durch“, sagte Ramforth. Das Programm steht und ist im Internet zu finden. An den zwölf festen Spielorten vom Fürsthof über Teichuferanlagen, Kleinflecken bis zur Klosterinsel oder Lütjenstraße ist fast jede Stunde zwischen 11 und 17 Uhr ausgefüllt. Schlag auf Schlag geht es mit Bands, Duos, Solisten, mit Rock, Reggae, Folk, Pop, Schlagern und Oldies, Independent und Techno. Ein steter Wechsel. Und die Umbauphasen? „Maximal zehn Minuten“, schätzt Ramforth, „dann wird wieder losgespielt.“

 Die finanziellen Schwierigkeiten sind für dieses Jahr vom Tisch. Nach Abzug der Altlasten stehen 4000 Euro zur Verfügung. „Unser Hilfeschrei ist von vielen gehört und beantwortet worden, in überraschender Größenordnung“, erklärt Ramforth, der sich über Hilfe des Vereins zur Förderung der Kunst freut, mehrerer gewerblicher Sponsoren, der Stadt und des Kulturbüros, des Rotary Clubs, der Musikschule und des KDW – nicht immer nur finanziell. Und es wird investiert. Bisher hat sich BaDaBoom Zelte geliehen oder reserviert, falls es regnet. Miete und/oder Stornogebühren belasteten das Budget. Jetzt haben die Organisatoren fünf Zelte gekauft, zwei könnte man sich von der Musikschule leihen, zwei vom Jugendverband. „Optimal wäre es natürlich, wenn es nicht regnet.“ Jens Sauerbrey checkt schon mal die Wettervorhersage.

 Was jetzt noch fehlt, sind ehrenamtliche Helfer für die Betreuung der Musiker. Wer unterstützen möchte, kann zum Treffen am Sonnabend um 9 Uhr ins KDW am Waschpohl kommen. Dort steigt um 20 Uhr auch wieder die After-Show-Party für Musiker, Helfer, Sponsoren und Fans. Opener wird die Band Burnt Ale von Dennis Krebs sein, der auch schon das Benefizkonzert fürs BaDaBoom organisiert hatte.

 Und danach geht es an die Planungen fürs kommende Jahr. Die Internetseite wird umgebaut, die Finanzierung soll frühzeitig auf sichere Füße gestellt werden. „Und wir haben noch eine Menge Ideen“, sagt Arne Gloe. Er denkt an die Kaiserstraße oder das neue Parkhaus als Spielorte – und an viel Musik.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
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