14 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
BaDaBoom ist doch wieder da

Straßenmusikfestival BaDaBoom ist doch wieder da

BaDaBoom stand ganz schön auf der Kippe. Im vergangenen Jahr konnte das größte Straßenmusikfestival des Nordens gar nicht stattfinden. Doch jetzt wird wieder aufgedreht, am Sonnabend, 9. September. Und das achte Mal wird größer als vorher.

Voriger Artikel
Musik und Aktionen zum Reformationstag
Nächster Artikel
Rüdiger Mahler steuert den Ruhestand an

Um das Organisationsteam mit Stefan Back, Arne Gloe, Jens Sauerbrey und Marco Ramforth stellten sich schon mal einige Musiker zusammen, die dieses Jahr beim achten Straßenmusikfestival BaDaBoom mitmachen werden.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Rund 70 Bands, Chöre, Solisten, Ensembles (vier könnten sich noch anmelden) sind dabei, an zwölf Spielorten verteilt in der Innenstadt gibt es von 10.30 bis 17 Uhr Musik aller möglichen Stilrichtungen. Vor allem die Gema war es, die das Straßenmusikfestival fast zu Fall gebracht hat. 1500 Euro fordert sie an Gebühren. Ohne die Stadt wäre BaDaBoom verloren gewesen. Im Dezember entschied die Ratsversammlung, 5000 Euro als Zuschuss zu gewähren – doch dafür brauchte das Festival einen Träger. Das Organisationsteam fand Hilfe beim Verein für Jugendmusik. Und plötzlich floss auch das Geld von Sponsoren lockerer, denn jetzt können Spendenquittungen ausgestellt werden.

„Finanziell steht es Spitz auf Knopf“, sagt Bernd Müller, Vorsitzender des Vereins für Jugendmusik. Aber es steht. Die Gema-Gebühren werden bezahlt, einige Zelte gemietet und die Musiker im Backstage-Bereich im KDW am Waschpohl verpflegt. Dafür spielen sie dann kostenlos Jazz, Rock, Pop, Folk, Blues, Cross Over Metal, Klassik, A cappella, Punk und Kinderlieder. Durch die Baustelle auf dem Großflecken fallen zwei Spielorte weg, das Festivalgelände kann aber auch in zwei Bereiche aufgeteilt werden. Im Norden gibt es eher laute Musik, im Süden wird es leiser. Auf dem Kleinflecken findet in Kooperation mit dem Kulturbüro außerdem zwei Stunden Straßentheater statt.

Die Musiker bekommen einen Stromanschluss und Wetterschutz (Zelte oder Schirme). Den Rest müssen sie mitbringen – und auch selber aufbauen. Eine Stunde gehört die Bühne ihnen.

Die einzige Gruppe, die Geld für ihren Auftritt bekommt, ist Blackyard Blues Birds. Sie spielt dank finanzieller Hilfe der Hans-Hoch-Stiftung auf der Aftershow-Party ab 20 Uhr im KDW – öffentlich. Was jetzt noch fehlt, sind ein paar Helfer für die Betreuung der Musiker. Wer so Teil des Festivals werden will, meldet sich per E-Mail an info@ba-da-boom.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

Mehr aus Nachrichten aus Neumünster 2/3