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BaDaBoom hofft auf Sponsoren

Neumünster BaDaBoom hofft auf Sponsoren

Gefährdet ist BaDaBoom, das Straßenmusik-Festival zum Auftakt des Kunstfleckens, offenbar nicht. Aber damit es besser überleben kann, hofft das vierköpfige Orga-Team auf jede Menge Spender, um die Gema-Gebühren künftig besser abfedern zu können. „Crowdfunding-Aktion“ heißt das Stichwort.

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Warben um Spenden für das Straßenmusikfestival BaDaBoom: Arne Gloe (von links), Johanna Göb, Stefan Back, Olaf Tauras, Marco Ramforth und Jens Sauerbrey.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Um die Gebühren hatten sich Jens Sauerbrey & Co seit dem BaDaBoom-Start vor fünf Jahren den Kopf nicht zu sehr zerbrochen. „Doch, natürlich im Internet nachgeschaut.“ Aber danach hatte man eher den Eindruck, nicht davon betroffen zu sein. „Schließlich haben wir uns eher als Organisatoren und nicht als Veranstalter begriffen. Die Anmeldungen, wer wo spielen will, haben die Akteure auf einer Website selber vorgenommen.“ Bis nach dem Kunstflecken-Kulturfest 2014 plötzlich Post im Kasten lag.

 Neumünsters Rechtsamt prüfte und kam zu dem Ergebnis: Die rückwirkenden Forderungen in Höhe von 7500 Euro bestanden zu Recht. Dieser Betrag war schon ein ausgehandelter Kompromiss, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte hatte ursprünglich einen fünfstelligen Betrag angemahnt. Die Stadt half. „BaDaBoom ist für Neumünster zu einem touristischen Image-Faktor geworden“, betonte Oberbürgermeister Olaf Tauras.

 Dabei soll es auch bleiben. „Und zwar genauso unkommerziell wie bisher. Man ist in der Stadt unterwegs und mittendrin im Festival, ob nun in der Lütjenstraße oder im Fürsthof“, wünscht sich Organisator Arne Gloe – aber künftig besser von Sponsoren und Spendern unterstützt. „Rund 5000 Euro Kosten verursacht BaDaBoom, der Löwenanteil geht für Zeltmiete, Catering und Werbung drauf“, sagte Sauerbrey.

 Wenigstens die 1500 Euro für die Gema sollen künftig über Spenden finanziert werden. „Wir möchten Spendendosen in Einzelhandelsgeschäften und Kneipen aufstellen“, erklärte Stefan Back von der Musikschule. Aber noch mehr setzt das Kleeblatt mit Marco Ramforth als viertem Mann auf besagte Crowdfunding-Aktion via Internet: „Alles Weitere finden Interessierte unter www.ba-da-boom.de.“ Gloe verspricht: „Wir sind auch sehr kooperationsfähig, was Sponsoren angeht. Unsere Musiker kommen aus Berlin, Hannover und Köln.“

Mehr können Interessierte am Info-Tisch am Sonnabend, 25. April, am Großflecken/Ecke Lütjenstraße erfahren.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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