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Strohdiek in der Ahnengalerie

Bild erinnert an Ex-Stadtpräsidenten Strohdiek in der Ahnengalerie

Er hat genau dieselbe Ausstrahlung wie zu Lebzeiten: Jetzt hängt auch Friedrich-Wilhelm „Fred“ Strohdiek, Neumünsters am 12. Februar 2015 so plötzlich verstorbener Stadtpräsident, in der Ahnengalerie im neuen Rathaus.

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Anna-Katharina Schättiger und Maler Christian Friedrich stellten das Porträt des verstorbenen Stadtpräsidenten Friedrich-Wilhelm Strohdiek vor.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Die Enthüllung am Freitag fand auf Wunsch der Familien im allerengsten Kreis statt. Es war ein sehr emotionales Ereignis, und für mich ist es auch heute nicht ganz leicht“, erklärte Nachfolgerin Anna Katharina Schättiger (CDU), und auch Maler Christian Friedrich bekannte sich zu einem „Kloß im Hals“.

 Vor gut einem Jahr hatte Friedrich-Wilhelm Strohdiek nach einem offiziellen Atelierbesuch sein Konterfei in Auftrag gegeben. „Als ob er eine Vorahnung gehabt hätte“, mutmaßte der Künstler, der Strohdiek nach einem Foto, aufgenommen im Rathaus-Büro, in Acryl auf Leinwand festgehalten hat. „Zwei Aufnahmen genügten, er war ein Vollprofi.“

 Gewöhnungsbedürftig mutet für Schättiger das Fehlen der Brille an. „Er hatte ja mehrere“. Aber ansonsten „Fred“ Strohdiek wie er leibte und lebte: im dunklen Anzug, Streifenkrawatte, weißes Einstecktuch und Strahle-Augen. „Nur er und Vorgänger Hatto Klamt haben die Amtskette um auf dem Bild, alle anderen sind ohne“, konstatierte Schättiger.

 Strohdiek eröffnet sozusagen die zweite, gegenüberliegende Wand der Stadtpräsidenten-Ahnengalerie im 1. Stock und blickt in etwa Alexandrine von dem Hagen, ebenfalls CDU, die in der 70er Jahren als erste Frau Neumünsters oberste Repräsentantin war, in die Augen. „Der Platz war mit ihm abgesprochen. Sonst hätten alle anderen Porträts näher zusammenrücken müssen“, erklärte Stadtsprecher Stephan Beitz.

 Mit Strohdiek, dessen Amtszeit am 17. Juni 2008 begann, kehrt die Ahnengalerie nach den beiden modernen Bildern von Helga Hein (SPD) und Hatto Klamt, die sich von Jan Helbig mit leicht expressionistischen Zügen hatten festhalten lassen, wieder zur konservativen Darstellung zurück.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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