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Neumünster löffelte Suppen gerne aus

Suppenfest auf Großflecken Neumünster löffelte Suppen gerne aus

Suppenliebhaber kamen am Sonnabend beim Suppenfest auf dem Großflecken in Neumünster auf den Geschmack. 13 Kreationen hatten Suppenköche zubereitet und verkauften sie für einen guten Zweck.

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Marie Peters (links) und Denise Kallweit von den Pfadfindern der Boostedter Kirchengemeinde waren mit ihrer Feldküche angerückt und verkauften eine leckere Gemüsesuppe.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Seniorin Jutta Schlahn war am Sonnabend anfänglich noch unsicher, an welchem der köstlich duftenden Töpfe sie zuschlagen sollte. Schließlich entschied sie sich für eine Ma’scha’wa-Suppe, deren Rezept aus Afghanistan stammt. Gekocht hatten diese unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus dem Willkommenscafé „For You“ der Anscharkirchengemeinde.

Zwei Zutaten mussten erfüllt werden

Es war die dritte Auflage des Suppenfestes. Organisiert wurde es von Diakon Björn Hattenbach (Jugendwerk Kirchenkreis Altholstein), Antje William (Pastorin Einfeld) und Silke Leng von der ökumenischen Arbeitsstelle Altholstein. Von einer  Karotten-Kokos- über Kichererbsen- bis hin zu einer außergewöhnlichen Gyros-Suppe reichte die angebotene Vielfalt. Alle Anbieter mussten zwei Kriterien erfüllen: Mindestens eine fair gehandelte und eine aus der Region stammende Zutat sollten verarbeitet werden.

Erstmals hatten sich an dem Suppenfest die Pfadfinder der Boostedter Kirchengemeinde beteiligt. Sie waren mit ihrer mobilen Feldküche angerückt. „Wir haben bis auf den verwendeten Pfeffer nur regionale Zutaten für unsere Gemüsesuppe verwendet“, berichteten Denise Kallweit und Marie Peters. Der Erlös von 430 Euro kommt dem Café Jerusalem und einem Patenschaftsprojekt des Kirchenkreises in der Demokratischen Republik Kongo zu Gute.

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