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Einblicke in Rendsburg und Neumünster

Tag der offenen Moscheen Einblicke in Rendsburg und Neumünster

Unter dem Motto "Nachbarschaft" stand in diesem Jahr der Tag der offenen Moscheen, an dem sich nach unterschiedlichen Angaben zwischen 1000 und 3000 Moscheen in ganz Deutschland beiligten. Auch Rendsburg und Neumünster waren dabei. Bei Tee und Gebäck bekamen Besucher Antworten auf ihre Fragen.

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Im Gebetsraum der großen Moschee in Rendsburg nehmen die Besucher auf dem Teppich Platz und hören Yusuf Yildiz zu, der über die Gebräuche in der Moschee und über die Bedeutung der Nachbarschaft im Islam spricht.

Quelle: Jan Köster

Rendsburg/Neumünster.. In der großen Moschee des Islamischen Zentrums in Rendsburg und in den drei Moscheen in Neumünster ging es zwischen Grillspießen, Tee und süßem Gebäck vor allem darum, Fragen der Besucher zum Islam und zu den Abläufen in einer Moschee zu beantworten - und eine gute Nachbarschaft zu pflegen.

Vorträge und Führungen

In Vorträgen und bei Führungen durch die Räume stellten Vertreter der Gemeinden ihre Einrichtungen vor und erklärten, welche besondere Rolle eine gute Nachbarschaft für Muslime spielt. Unter anderem sind Muslime dazu verpflichtet, Anteil am Leben ihrer Nachbarn zu nehmen, ihnen zu helfen, wenn sie in Not sind und ihnen bei freudigen Anlässen zu gratulieren.

Getragen durch Vereine

Den Tag der offenen Moschee gibt es seit 1997. Seit 2007 wird er vom Koordinationsrat der Muslime veranstaltet, der einen Teil der muslimischen Gemeinden in Deutschland vertritt. Anders als bei der christlichen Kirche gibt es für die muslimischen Gemeinden in Deutschland nicht eine übergeordnete Zentralorganisation. Moscheen werden in der Regel von Vereinen getragen, die sich zu unterschiedlichen Verbänden zusammengeschlossen haben, die ihrerseits in verschiedenen Dachorganisationen zusammenarbeiten.

Wie viele Moscheen es in Schleswig-Holstein gibt, ist daher schwer zu sagen.

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