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Integration durch Kunst und Kultur

Teilhabe für Flüchtlinge Integration durch Kunst und Kultur

Junge unbegleitete Flüchtlinge beeindruckten in Neumünster beim Hip Hop tanzen. Gelungene Integration durch künstlerische und kulturelle Projekte, lautete hier die Devise. Das Förderprogramm zu kultureller Teilhabe wird von Kulturbüro und Landesregierung angeboten.

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Integration durch Tanz: Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge der Walther-Lehmkuhl-Schule begeisterten bei einer Präsentation mit einer Hip-Hop-Choreografie.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Nicht nur der Erwerb der deutschen Sprache ist ein Muss für eine gelungene Integration von jungen Flüchtlingen, sondern auch kulturelle Aktivitäten. Das bewies eine Präsentation an der Walther-Lehmkuhl-Schule (WLS) in Neumünster. Mit Ausdruck und rhythmischer Präsentation begeisterten am Freitag unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eines Hip-Hop-Projekts nicht nur ihre Mitschüler sondern auch die Kieler Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

Seit Anfang September sind 18 junge Flüchtlinge unter Anleitung von Profi-Choreografin Marcella Maglio mit Feuereifer dabei, in dem Projekt eine Dance-Performance zu erarbeiten. „Disziplin gepaart mit Ausdauer und natürlich viel Spaß kommt bei den Jugendlichen an“, berichtete Maglio. „Das zeigt eindrucksvoll, dass gerade die intensive Auseinandersetzung mit Kultur und Kunst mit ein wichtiger Baustein für eine gute Integration ist“, zeigte sich Ministerin Ernst beeindruckt. Natürlich habe der Erwerb der deutschen Sprache höchste Priorität. „Da lassen wir auch nicht locker“, so die Ministerin. Eine zweites Projekt stellte seinen Kurzfilm Der 32. Tag vor. Die Leitung hatte Filmemacher Klaus Oppermann. Der Film wurde, wie berichtet, erst vor kurzem vom Kieler Bildungsministerium mit einem Preis ausgezeichnet.

Dass die rund 120 von den drei Neumünsteraner Bildungszentren schulisch betreuten minderjährigen Flüchtlinge an insgesamt elf Kunst-Projekten teilnehmen können, verdanken sie dem Kulturbüro und der Landesregierung. Das Kulturbüro bietet diese Projekte im Rahmen des Förderprogramms „Kulturteil – Kulturelle Teilhabe für Kinder und Jugendliche“ an. „Wir vermitteln die Dozenten und legen dabei viel Wert darauf, dass auch bei diesen Projekten der Erwerb der deutschen Sprache ein wichtiger pädagogischer Aspekt ist“, so Agnes Trenker vom Kulturbüro. Die Finanzen dafür stellt das Bildungsministerium zur Verfügung.

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