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Schüler spielen "DNA" von Dennis Kelly

Theodor-Litt-Schule Schüler spielen "DNA" von Dennis Kelly

Elf Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Theodor-Litt-Schule beeindruckten im Rahmen des laufenden Schultheaterfestivals im Theatersaal der Stadthalle mit dem Stück "DNA" von Dennis Kelly.

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Psychodrama vom Feinsten: Schüler der Theodor-Litt-Schule beeindruckten im Rahmen des Schultheaterfestivals mit ihrer Inszenierung des Dramas DNA.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Was passiert, wenn brutalste Phantasie zur Realität wird? Wenn Grenzen überschritten werden und es kein Zurück gibt? Das ist der Handlungskern des Stückes DNA von Dennis Kelly. Ein Jahr lang haben sich die Schüler unter der professionellen Leitung des Kieler Schauspielers Eirik Behrendt dieses Psychodrama erarbeitet und einstudiert.

Profil eines imaginären Täters

Es beginnt als eine Mutprobe: Um zur Gang zu gehören, muss Adam Blätter essen, dann werden Zigaretten auf ihm ausgedrückt, und zu guter Letzt soll er oben auf dem Hügel über ein Gitter balancieren. Adam gehorcht, rutscht ab und stürzt in einen metertiefen, dunklen Schacht. Unwahrscheinlich, dass er den Aufprall überlebt hat. Um die eigene Beteiligung am Unfall zu vertuschen, entwerfen die Jugendlichen das Profil eines imaginären Täters.

Höchstes Niveau

Wenn ein Stück wie DNA auf die Bühne gebracht wird, gehört es für die Darsteller dazu, sich immer wieder und tiefer mit Formen der Gruppendynamik auseinanderzusetzen, die letztendlich zu der in der Inszenierung finalen Katastrophe führen. Die Schüler hatten sich in den Proben Fragen stellen müssen: Gibt es solche Dynamiken auch in unserer privaten Umgebung? Ging es mir schon einmal wie Adam? War ich Außenseiter oder gar Täter oder Mitläufer? Was kann Jugendliche dazu bringen, so zu handeln wie die Jugendlichen im Stück? Fazit: Das war Schauspielkunst auf höchstem Niveau.

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