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Kaiserschnurrbart-Tamarine haben Babys

Tierpark Neumünster Kaiserschnurrbart-Tamarine haben Babys

Die ersten Jungtiere bei den Kaiserschnurrbart-Tamarinen im Tierpark Neumünster erblickten im Januar das Licht der Welt. Jetzt hat das Krallenaffen-Paar Pia und Tim das Tierpark-Team mit dem zweiten Wurf innerhalb kurzer Zeit überrascht.

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Ein echtes Suchbild: Der der Kaiserschnurrbarttamarin-Nachwuchs ist im Fell der erwachsenen Tiere, die die Babys mit sich herumtragen, kaum zu erkennen.

Quelle: Verena Kaspari

Neumünster. „Wir waren damals schon total platt“, berichtet Tierpark-Chefin Verena Kaspari. „Denn so lange hatten die beiden noch gar nicht zusammen gehockt.“ Beide sind Jahrgang 2014 und waren erst im März und Juni vergangenen Jahres nach Neumünster gekommen: Pia aus dem dänischen Alborg und Tim aus Dortmund. Diesmal war es sogar eine Drillingsgeburt, was bei Krallenaffen durchaus vorkommt. „Allerdings war eines der drei Jungtiere zu schwach und ist in den ersten Tagen nach der Geburt gestorben“, bedauert die Diplombiologin.

Die zwei älteren Jungtiere kümmern sich aber „wirklich rührend“ um ihre kleinen Geschwister, so die Tierparkchefin. Das sei typisch für diese aus Südamerika stammenden Krallenaffen: „Der Vater und die älteren Geschwister übernehmen einen Teil der Jungtieraufzucht. Kaspari: „Die Kaiserschnurrbart-Tamarine werden im europäischen Zuchtbuch geführt und gelten wegen der auf ihrem Ursprungskontinent schnell voranschreitenden Zerstörung der Lebensräume als potentiell gefährdete Art.“

Die Jungtiere und ihre Familie können die Besucher in der „Vitrine“ im Affenhaus beobachten. „Man muss allerdings ganz genau hinschauen, damit man die Winzlinge, die die erwachsenen Tiere im Fell mit sich herumtragen, auch erkennen kann“, rät Kaspari.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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