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Sonderführung für 200 Tierpaten

Tierpark Neumünster Sonderführung für 200 Tierpaten

„Ich habe die Shetties gefunden!“ Ein Leuchten zog über das Gesicht der Tierpatin Marja Schenk. Die Zehnjährige gehörte zu den 200 Tierpaten, die der Tierpark Neumünster zu einer Sonderführung als Dank für die finanzielle Unterstützung eingeladen hatte.

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 Einmal den Esel füttern dürfen, dessen Pate Harald Bellinghausen ist: Damit hatte der Tierpate aus Aukrug nicht gerechnet.

Quelle: Beate König

Neumünster. In vier Gruppen zogen die rund 100 Tierfreunde, die 2015 eine Patenschaft für ein Jahr eingegangen waren, über das 24 Hektar große Gelände, um einen Teil der 700 Tiere aus 135 Arten zu besuchen. „Es werden jedes Jahr mehr Tierpaten“, freute sich Tierparkleiterin Verena Caspari über die Resonanz. Allerdings ist mit 100 Gästen die Raumgröße im Affenhaus, das zum Schluss besichtigt wurde, erreicht. „Fürs nächstes Jahr überlegen wir uns etwas Neues.“

Die Patenschaft für einen Otter kostet pro Jahr 50 Euro im Tierpark Neumünster.

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Tierpfleger, Geschäftsführerin Viola Effenberg und Tierparkleiterin berichteten beim einstündigen Rundgang, wie sich Humboldt-Pinguine und Biber, Eisbär Kap und die Affen im vergangenen Jahr entwickelt haben. Den Paten Renate und Harald Bellinghausen wurde eine besondere Ehre zuteil. Sie durften ins Gehege der Esel, um ihre Patentiere mit Möhren füttern. „Damit hatte ich nicht gerechnet,“ sagte der 73-Jährige Aukruger überrascht.

Seit Beginn der Paten-Aktion 2012 unterstützt das Paar aus Aukrug den Park bei der Finanzierung von Futter für Elch, Rentier und Esel. „Da weiß man, wo das gespendete Geld hingeht“, erklärte Renate Bellinghusen ihr Engagement. „Außerdem gibt es eine Spendenbescheinigung.“ Während im Affenhaus noch ein exotischer Streichelzoo mit einer Boa Constrictor, Stabschrecken und Frettchen mutige Paten zum Anfassen einlud, stellte Björn Sievert der Tierparkleiterin Caspari ein neues Patenkonzept vor. Per Dauerauftrag will der Kieler Firmenpate spenden. „Wenn man einmal die Spendierhosen anhat, geht das schnell. Jedes Jahr neu eine Patenschaft zu beantragen, kostet dagegen Zeit.“

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