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Tierpark und „Elly“ kooperieren

Mehr Ausbildungspraxis Tierpark und „Elly“ kooperieren

Noch praxisbezogener sollen künftig die angehenden Tierpfleger der Elly-Heuss-Knapp-Schule lernen: Eine Intensivierung der bisherigen Zusammenarbeit wurde jetzt durch einen Kooperationsvertrag mit dem Tierpark Neumünster beschlossen.

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Aus Eierkartons, Papprollen, Drainagerohr und einem Fußball haben Sabrina (von rechts), Franziska, Hanna, Sabina, Fabio und Alena Futterbehälter für die Nasenbären gestaltet.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Ihre Landesberufsschule an der „Elly“ besuchen pro Woche rund 160 junge Menschen, die späteren Broterwerb und Passion für Tiere unter einen Hut bringen bringen möchten. „Die Kooperation beginnt im kommenden Schuljahr. Unsere Schüler spezialisieren sich nämlich in ihrer Ausbildung auf Tätigkeiten in Tierheimen, Forschungseinrichtungen oder Zoos. Für das Spezialgebiet Zootierpflege wird der Tierpark einen Teil der Lehrtätigkeit übernehmen“, kündigte „Elly“-Chef Jörg Leppin an.

 Was auf sie beim Unterricht hautnah am Tier zukommt, durfte eine Schülergruppe jetzt schon testen. Denn zum sogenannten Enrichment (Bereicherung) bei der Haltung im Tierpark gehören die soziale Komponente, der Aufbau des Geheges, damit artgerecht alle (auch die kleinen) Muskeln trainiert werden, und die Präsentation des Futters.

 „Es geht nicht darum, dass pünktlich um zwölf die Mahlzeit im Napf landet und dann nur noch verputzt werden muss. Die Tiere sollen eine Aufgabe meistern, um sich ähnlich wie in der Wildbahn ihre Ration zu erarbeiten“, stellte die zoologische Park-Leiterin Verena Kaspari klar.

 Dafür hatten sich Sabrina, Franziska und Co eine Menge einfallen lassen. In einen lasch gewordenen Lederfußball schnitten sie Löcher und stopften Stroh und dazwischen Hundekuchen hinein. Solche Kuchen und Obststücke verschwanden auch in Eierkartons, die zugeklebt und auf einen Stock gespießt wurden, verschwanden in Drainagerohren oder Papprollen.

 Die Neugier der fünf erwachsenen Nasenbären und ihrer neun Jungen kannte keine Grenzen: Kaum hingen die merkwürdigen Gebilde im Gehege, machten sich Alt und Jung putzmunter darüber her.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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