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Höchster Dienstgrad für Udo Wachholz

Neumünster Höchster Dienstgrad für Udo Wachholz

Udo Wachholz, Fachdienstleiter des Ordnungsdienstes in der Stadtverwaltung Neumünster, ist von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zum Oberst der Reserve befördert worden. Eine für Reservisten seltene Auszeichnung.

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So kennen nur die wenigsten Neumünsteraner den Fachdienstleiter des städtischen Ordnungsamtes Udo Wachholz (Mitte): Jetzt wurde er vom Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis (links) und Generalmajor Werner Weisenburger zum Oberst der Reserve befördert.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. In Udo Wachholz brennen zwei Leidenschaften. Der 54-jährige studierte Verwaltungsjurist ist den Neumünsteranern als langjähriger Fachdienstleiter des Ordnungsdienstes bekannt. Doch wenn es seine Zeit zulässt, zieht er den Uniformrock an. Seit seinem Ausscheiden als junger Leutnant nach vierjähriger Dienstzeit bei der Bundeswehr hat Wachholz in insgesamt 37 Wehrübungen 836 Tage seines Lebens investiert und dank bester Beurteilungen eine Bilderbuchkarriere als Reservist hingelegt. Das hat ihm jetzt die Beförderung zum Oberst der Reserve eingebracht. Das ist der höchste Dienstgrad, den ein Reservist in der Bundeswehr erreichen kann.

 Der Neumünsteraner zeichnet im Landeskommando Kiel verantwortlich als Verbindungsstabsoffizier zur Landesregierung im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Udo Wachholz war federführend bei der Aufstellung der zwei Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanien für den Heimatschutz in Schleswig-Holstein. „Da ich in meinem eigentlichen Beruf als Fachdienstleiter viel mit dem Bereich Katastrophenschutz zu tun habe, ist das eine logische Verwendung.“

 Dass er als junger Mann nicht den Beruf des Berufssoldaten angestrebt habe, erklärt Wachholz mit seiner Leidenschaft für die Juristerei. „Ich wollte unbedingt Jura studieren. Das war damals über die Bundeswehr leider nicht möglich“, begründet Wachholz. Aber auch während des Studiums habe er den Kontakt zur Truppe nicht verloren. „Während sich meine Studienkollegen während der Semesterferien vergnügt haben, habe ich eine Wehrübung nach der anderen absolviert“, so der Oberst d. R.. Für seinen Aufstieg als Reservist hat Wachholz ausschließlich private Zeit investiert. „Für Lehrgänge und Übungen ist so mancher Urlaub draufgegangen und der Abbau von Überstunden“, berichtet Udo Wachholz.

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