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Der erste Waggon ist da

Neumünster Der erste Waggon ist da

Schritt für Schritt kommt der Verein Kulturlokschuppen mit seinen Planungen voran, den historischen Lokschuppen an der Brückenstraße wieder mit Leben zu erfüllen. Seit wenigen Tagen haben dort als erste Zeugen vergangener Eisenbahnzeiten ein Triebwagen und Waggon dauerhaft ihre Heimat gefunden.

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Endlich sieht das hier wieder nach einem Lokschuppen aus, freut sich Vereinsmitglied Werner Hansen.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster.  „Endlich sieht das hier wieder nach einem Lokschuppen aus“, freut sich Vereinsmitglied Werner Hansen. Triebwagen und Waggon stammen aus den 1960er Jahren. Sie sind eine Leihgabe der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft (NEG) und standen einige Jahre auf einem Abstellgleis in Niebüll. Als nächstes Ausstellungsstück soll die Dampflok der Rendsburger Eisenbahnfreunde (REF) wieder in den Lokschuppen zurückkehren. Die REF mussten – wie berichtet – vor fünf Jahren als Pächter das Areal räumen. Seitdem steht ihre historische Dampflok auf einem Gleis in der Nähe der Gartenkolonie an den Holstenhallen und rostet still vor sich hin. „Wir stehen mit den Eisenbahnfreunden in Verhandlungen über einen Mietvertrag eines Stellplatzes im Lokschuppen“, erklärt Holger Busche, Sprecher des Vereins Kulturlokschuppen.

 Noch wartet viel Arbeit auf den Verein. Die während des Leerstands angerichteten Schäden von Vandalen sind enorm. Allein der verursachte Glasschaden an den Gebäuden wird auf rund 20000 Euro beziffert. Es ist vieles geplant auf dem Gelände im Schatten der Max-Johannsen-Brücke. Bereits Anfang August veranstaltet Nico Andresen, Inhaber des Kieler Restaurants Sterntaucher, auf dem Gelände ein Kulturfestival. „Es wird ein Festival für Jung und Alt mit Lichtinstallationen, Musik von Rock’n’Roll, Elektro bis Reggae und vielem mehr“, kündigt Andresen an. In Zelten können die Gäste sogar auf dem Gelände übernachten. „Veranstaltungen dieser Art, Kunstausstellungen und anderes können wir uns künftig sehr gut vorstellen“, sagt auch Holger Busche. Etwa auch im alten Werkstatt- und Sozialgebäude, wenn es von einem Statiker freigegeben wird. Problematisch wird es noch mit der Strom- und Wasserversorgung. „Elektrizität haben wir noch bis Ende dieses Jahres. Danach müssen wir selbst dafür aufkommen“, so der Vereinssprecher.

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