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Polizei stellte Machete in Neumünster sicher

Kaiserstraße Polizei stellte Machete in Neumünster sicher

Nach einer Auseinandersetzung unter jungen Männern in der Kaiserstraße in Neumünster hat die Polizei eine Machete sichergestellt. Der Vorfall wurde von mehreren Zeugen beobachtet, die die Polizei informierten.

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Die Polizei wurde in Neumünster zu einer Auseinandersetzung gerufen.

Quelle: Tanja Köhler

Kiel. Großeinsatz in der Innenstadt von Neumünster: Nach einer Auseinandersetzung unter jungen Männern mit Migrationshintergrund hat die Polizei eine Machete sichergestellt. Eine mit Messern und Schlagstöcken bewaffnete Gruppe von zehn bis zwanzig Personen war am Dienstagabend gegen 18.50 Uhr auf eine Kleingruppe losgegangen. Zeugen zufolge soll dabei eine Person am Auge verletzt worden sein. Doch von einem Verletzten fehlt bislang jede Spur. „Der gesamte Vorfall ist undurchsichtig“, sagte ein Polizeisprecher dazu. 

Einer der Betroffenen, ein 17-Jähriger aus Glückstadt, konnte sich zur Holstengalerie flüchten. Dort wollte er sich eigentlich auch mit Bekannten treffen. Doch als die Sieben im Alter zwischen 17 und 19 Jahren vom Bahnhof Richtung Holstengalerie gingen, tauchte die bewaffnete Gruppe junger Männer auf. 

Die Polizei eilte mit ein Dutzend Funkstreifenwagen zum Einsatzort, fand aber niemanden mehr vor. Alle Beteiligten waren in unterschiedliche Richtungen geflüchtet. Bei der Suche nach den Tatbeteiligten gab sich der 17-Jährige vor der Holstengalerie zu erkennen. Aufgrund von Zeugenhinweisen stellten Polizeibeamte in einem Müllcontainer eine Machete sicher. Ob damit Straftaten begangen wurden und wem sie gehörte ist unbekannt. Ebenso, wieso die Situation in der Kaiserstraße eskalierte. 

Die Beamten fertigten eine Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Bedrohung an. Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04321/9450 zu melden.

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Ein Artikel von
Tanja Köhler
Ressortleiterin Digitale Angebote

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