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Meyer will neue „Projektkultur“

Bau-Großvorhaben Meyer will neue „Projektkultur“

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) hat sich auf der Nordbau in Neumünster für eine neue „Projektkultur“ bei Bau-Großvorhaben ausgesprochen. Er schlug zudem eine „verbindlich definierte Kooperation aller Projektbeteiligten sowie eine Anpassung des Vergabe- und des Vertragsrechts“ vor.

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Reinhard Meyer war am Freitag auf der Nordbau-Messe in Neumünster.

Quelle: Wolfgang Runge/dpa (Archiv)

Kiel/Neumünster. „Wenn wir das Vertrauen in die sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit und Pünktlichkeit nicht weiter aufs Spiel setzen wollen, dann müssen wir dieser Entwicklung dringend etwas entgegensetzen“, sagte Meyer laut Mitteilung des Ministeriums mit Blick auf Planungssünden wie der Hamburger Elbphilharmonie und dem Berliner Flughafen. Meyer plädierte am Freitag auf der Messe NordBau in Neumünster für ein verbessertes Risikomanagement.

Der Minister schlug zudem eine „verbindlich definierte Kooperation aller Projektbeteiligten sowie eine Anpassung des Vergabe- und des Vertragsrechts“ vor. Auch brachte er die Einführung von Prämiensystemen ins Spiel — für Vorschläge zu Verbesserungen bei Verfahren und Kosten. Beim Neubau der Rader Hochbrücke solle im Rahmen eines Pilotprojekts eine deutlich intensivere Risiko- und Kostenkontrolle durchgeführt werden. Außerdem werde ein kürzerer Klageweg ermöglicht, indem die Verfahren direkt vor dem Bundesverwaltungsgericht eröffnet würden. „Das kann bei Streitigkeiten immerhin schon einen Zeitgewinn von bis zu einem Jahr bedeuten.“

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