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Großeinsatz in der Holsten-Galerie

Herrenloser Rucksack Großeinsatz in der Holsten-Galerie

"Um 18 Uhr wird etwas in der Holsten-Galerie passieren." Ein Anruf bei der Feuerwehr am Donnerstagmittag löste in Neumünsters Innenstadt einen Großeinsatz aus. Gefunden wurde ein herrenloser Rucksack, die Einsatzleitung musste von einer Bombe ausgehen.

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Das Einkaufszentrum Holsten-Galerie in Neumünster wurde komplett geräumt, die umliegenden Straßen gesperrt: Um 13.30 Uhr war bei der Feuerwehr eine Drohung eingegangen: "Um 18 Uhr wird in der Holsten-Galerie etwas passieren."

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Polizei und Sicherheitsdienst der Holsten-Galerie hatten fieberhaft das Einkaufszentrum abgesucht und in einer der Schließfachanlagen hinter einer der Glastüren den schwarzen Rucksack gefunden. Um 16.50 Uhr wurde die Galerie geräumt, rund 2500 Kunden und Mitarbeiter verließen das Center.

Im Feierabendverkehr drohte der Innenstadt ein Kollaps. Die Polizei hatte alles weiträumig abgesperrt. Dennoch blieben zahlreiche Mitarbeiter und viele Schaulustige auf dem Gänsemarkt. Derweil war der Kampfmittelräumdienst aus Groß Nordsee eingetroffen. Im Schutzanzug betrat ein Mann die Galerie, untersuchte und röntgte den Rucksack.

Erst gegen 19 Uhr gab es Entwarnung. In dem schwarzen Rucksack befand sich Sportkleidung: eine Hose, ein T-Shirt, dazu ein Handtuch und eine Trinkflasche. Hunderte Autobesitzer durften jetzt wieder zu den geparkten Wagen auf dem Dach der Holsten-Galerie und im Parkhaus.

Der Löschzug der Feuerwehr rückte ab, die Polizei gab die Straßen frei. Das Center wurde wieder geöffnet. Die Erleichterung war Center-Managerin Mailin Huljus anzusehen.

Hier finden Sie Fotos vom Großeinsatz der Holsten-Galerie in Neumünster.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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