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Vorfreude auf die „Zukunftsschule“

Neumünster Vorfreude auf die „Zukunftsschule“

Der erste Neubautrakt der Grund- und Gemeinschaftsschule Neumünster-Einfeld kann nach den Herbstferien bezogen werden. Am Montag brachte Innenminister Stefan Studt ein willkommenes Geschenk: den zweiten Darlehensbescheid über 2,1 Millionen Euro für das 11,4 Millionen-Euro-Projekt.

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Minister Stefan Studt (links) übergab die zweite Tranche des Förderbescheides für den Schulneubau in Einfeld an Oberbürgermeister Olaf Tauras – sehr zur Freude von Schulleiterin Gunhild Cordts.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Es ist bereits die zweite Tranche, die nach den 3,1 Millionen aus dem Kommunalen Investitionsfonds (KIF) in den nicht nur für Einfeld, sondern auch für das Umland wichtigen Neubau fließt. Die Stadt bringt Eigenmittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro ein; für 2017 sind beim Land nochmals 1,14 Millionen beantragt.

 „Das sind für uns immens wichtige Kredite“, urteilte Oberbürgermeister Olaf Tauras, als er Studt die Geschichte des Neubaus erläuterte. Vor drei Jahren hatte es durch die Dachpappe der 1951 gebauten Pavillonklassen an der Einfelder Straße geregnet. Die angesetzten Statiker entdeckten eine insgesamt marode Dachkonstruktion, ordneten als Sicherheitsmaßnahme die umgehende Beseitigung für den Fall von mehr als 15 Zentimeter Schnee an.

 In der Öffentlichkeit und Politik begann eine heftige Diskussion um Beginn und Umfang eines Neubaus. Eine kostendifferenzierte Untersuchung zwischen Modul- und herkömmlicher Bauweise ergab keinen großen Unterschied. Die Ratsversammlung biss in den millionenschweren sauren Schulbau-Apfel. Im Sommer 2016 wurden für den Übergang neun Pavillonklassen aufgestellt, dann rollte der Abrissbagger an.

 „Heizung und Sanitär im Innenausbau sind zu drei Vierteln, die Elektro-Rohinstallation komplett fertig“, erläuterte Berthold Heitker von Neumünsters Hochbauamt bei der Begehung. „Gleich nach den Herbstferien am 31. Oktober und 1. November werden an zwei Projekttagen 248 Grundschüler in den Neubau umziehen“, plant Schulleiterin Gunhild Cordts. Das ganze Kollegium freut sich schon auf die „Zukunftsschule“ mit Inklusions- und Differenzierungsräumen, Arbeitskojen auf den Fluren und Wlan-Ausstattung.

 Die nächsten sechs Containerklassen für die Mittelstufe kommen am 25. Juni; dann steht der Abriss des zweiten Pavillonklassentraktes an. Heitker: „Am 4. Juli startet auch die Sanierung des Fachklassentraktes.“

 Was den Kindern bei der Gestaltung der Außenanlagen besonders wichtig ist? „Eine drei Meter hohe Umzäunung des Bolzplatzes, damit die Bälle aufgehalten werden.“ Allein dieser Zaun schlägt mit 15000 Euro zu Buche. „Dafür suchen wir noch Sponsoren, geben auch gern Spendenbescheinigungen“, verspricht Cordts; Kontakt-Tel: 04321/520304. Auf den Käfig für den 13 mal 22 Meter großen Soccer-Court freuen sich auch die Mädchen. Die Einfelder Grundschülerinnen haben schließlich schon drei Mal die Landesmeisterschaften gewonnen.

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