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Stabwechsel an den Berufsschulen

BBZ Neumünster Stabwechsel an den Berufsschulen

Nach 25 Jahren geht Walter Lorenz in den Ruhestand. Nachfolgerin für den Religionsunterricht an den Berufsschulen in Neumünster ist Katharina Wittkugel-Firrincieli. Der Kirchenkreis Altholstein hat diese Stelle neu besetzt. Propst Stefan Block baut auf das partnerschaftliche Verhältnis von Schule und Kirche.

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Religionslehrer Walter Lorenz geht in den Ruhestand. Katharina Wittkugel-Firrincieli übernimmt seine Stelle.

Quelle: Kirchenkreis Altholstein

Neumünster. Das Vierteljahrhundert ist voll, die Zeit für den Ruhestand gekommen: Zum 1. Februar 2016 wechselt der Religionsunterricht an Neumünsters Berufsschulen aus den Händen von Walter Lorenz in die Zuständigkeit von Katharina Wittkugel-Firrincieli.

 Deutschland stand vor der Wiedervereinigung in jenem Sommer 1990, und die Zeichen auf Aufbruch. Auch für Walter Lorenz sollte ein neues Kapitel beginnen. Zwar konnte der Gemeinde-Diakon, der vor seiner Einfelder Zeit jahrelang an der Tungendorfer Andreasgemeinde tätig war, es sich noch nicht so ganz vorstellen, künftig vor Klassen der Elly-Heuss-Knapp- oder der Theodor-Litt-Schule Religion zu unterrichten, aber er wagte den Schritt.

 Und er hat es bis heute nicht bereut. „Schule ist ein toller Arbeitsplatz: Ideen entwickeln, sich einbringen, immer im Gespräch mit jungen Menschen“, schwärmt er. Das wird ihm womöglich zunächst etwas fehlen, denn damit ist endgültig Schluss. Am 31. Januar hat er den letzten Arbeitstag.

 Der Kirchenkreis Altholstein, der die Stelle verantwortet, hat bereits passenden Ersatz gefunden. Katharina Wittkugel-Firrincieli ist in Neumünster längst keine Unbekannte mehr. Fast zwei Jahrzehnte wirkte sie als Diakonin an der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Ruthenberg, in den vergangenen vier Jahren „bespielte“ sie zwei berufliche Stätten: zum einen beim Frauenwerk Altholstein, außerdem als Diakonin an der Erlöserkirche in Gadeland.

 Im Laufe ihres Berufslebens hat die 49-Jährige Generationen von Konfirmanden unterrichtet. Künftig werden ihre Schüler ein wenig älter sein; zwischen 16 und Mitte zwanzig. Was sie reizt an der neuen Aufgabe? „Ich finde es ungemein spannend, Themen zu erarbeiten und sie dann anderen zu vermitteln“, sagt die studierte Religionspädagogin. Ihr Ziel: tiefer gehende Themen in die Klassen tragen. Und einen Unterricht gestalten, in dem „interessantes Denken und Reden möglich“ ist.

 Propst Stefan Block ist sich sicher, dass der Kirchenkreis mit Wittkugel-Firrincieli eine Kollegin gewonnen hat, die die „Sprache der Jugend“ spricht. Zugleich betonte er die Unabhängigkeit von Kirche und Schule. „Aber ich freue mich auch, dass wir als evangelische Kirche ein respektvoll-partnerschaftliches Verhältnis zu den Schulen in der Stadt haben.“ Das drücke sich in gemeinsamen Aktionen aus wie zum Beispiel dem Ausstellungsprojekt zum Thema jüdischer Glaube mit der Klaus-Groth-Schule.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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