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Nixen auf dem Webermarkt

Neumünster Nixen auf dem Webermarkt

Flauschige Schals, edle Stolen, farbenprächtige Lodenjacken, elegante Abendkleider und Mützen - auf dem achten Webermarkt wurde den Marktbesuchern ein spannendes Spektrum in Handarbeit geboten.

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Christiane Wohlt präsentierte beim Webermarkt im Museum Tuch + Technik ihre neckischen Meerjungfrauen-Filzskulpturen.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Von der Mütze bis zum Abendkleid: 30 Textilkünstlerinnen präsentierten am Wochenende beim 8. Webermarkt im Museum Tuch + Technik ihre Modekreationen. Rund 1200 Besucher ließen sich die Schau nicht entgehen.

 Flauschige Schals, edle Stolen, farbenprächtige Lodenjacken, elegante Abendkleider und Mützen so weit das Auge des Betrachters reichte – im gläsernen Museum am Kleinflecken wurde den Marktbesuchern ein spannendes Spektrum mit Geschick und Kreativität in Handarbeit gestalteter Kleidung aus Wolle, Seide und anderen Textilien kredenzt. Schon zur Eröffnung am Freitag waren über 250 Gäste gekommen.

 Neben den Klassikern gab es bei der achten Auflage des Webermarktes auch Außergewöhnliches zu bestaunen. Für einen Hingucker sorgte Christiane Wohlt aus Bad Pyrmont mit ihren gefilzten Meerjungfrau-Skulpturen. Mit üppigen Brüsten und Allerwertesten ausgestattet zogen die kunstvollen Miniaturen insbesondere die Blicke der männlichen Marktgäste auf sich. An ihrem Stand zeigte sie Interessierten wie diese optischen Köstlichkeiten entstehen. Man nehme ein Büschel Schafswolle und steche mit einer Nadel mit Widerhaken auf einem Schwamm munter auf die Wolle ein. Schon verdichtet sie sich zu einem festen Körper. Dann mit einer Schere zwei kleine Schnitte, die beiden so entstandenen Überlappungen aufeinanderlegen und weiter sticheln – fertig ist der Kopf. „Danach beginnt das Ausschmücken mit Nadel und Wollfaden“, erklärte Wohlt den weiteren Ablauf. Bis zu 20 Stunden brauche sie für eine fertige Meerjungfrau.

 Zu den feilgebotenen Unikaten gehörten auch die fantasievollen Mützen von Silke Karsten aus Bremen. Es war bereits ihre vierte Teilnahme am Webermarkt. „Neumünster ist ein gutes Pflaster. Man kann hier viele Gespräche führen und der Verkauf ist ebenfalls sehr gut“, begründete die Bremerin warum sie sich bei der Auswahljury erneut um einen Stand beworben hatte.

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