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Weiße Farbe soll Baumstämme schützen

Säuleneichen am Teich angemalt Weiße Farbe soll Baumstämme schützen

Ein paar Schneereste bedecken die Grünflächen rund um den Teich in Neumünsters Innenstadt, die Bäume tragen frostiges Weiß dank der mit Rauhreif ummantelten Zweige und Äste, und die 20 neuen Säuleneichen entlang der Straße Am Teich sind weiß angemalt. Eine Laune des Winters? Weit gefehlt!

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Weiße Farbe für die neuen Bäume an der Straße Am Teich – ein Schutzanstrich.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Es ist eine Schutzmaßnahme des Grünflächenamtes für die jungen Pflanzen. Die dünnen Stämme sind mit einem weißen Spezialanstrich überzogen, damit die Rinde nicht beschädigt wird. Selbst im Winter, durch den Wechsel von frostigen Temperaturen und wärmender Sonne, können die Bäume leiden. Und im Sommer müssen die jungen Säuleneichen vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Der weiße Anstrich verhindert eine zu starke Erwärmung, die weiße Farbe reflektiert die Sonnenstrahlen, damit es gar nicht erst zu großen Temperaturunterschieden zwischen Rinde und Stamm kommt.

 Heiner Feilke, Leiter des Fachdienstes Grünflächen, bestätigt das. „Eine Vorsorgemaßnahme“, sagt er, die zum ersten Mal in der Stadt angewendet wird. „Die Hitzebelastung der Bäume kann hier recht hoch werden“, erklärt er, und die neuen Bäume sind schließlich wertvoll und sollen so geschützt werden.

 Ein paar Meter weiter, direkt in den Teichuferanlagen zwischen Karstadt, Mühlenbrücke und Stadthalle, haben Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums (TBZ) der Stadt die Motorsägen angelegt. In den vergangenen Tagen sind einige Bäume gefällt und Sträucher zurückgeschnitten worden. Inzwischen sind die Holzberge abgefahren worden.

 „Wir haben Pflegerückstände aufarbeiten lassen, das ist von Zeit zu Zeit nötig“, berichtet Feilke. In den vergangenen Jahren waren die Teichuferanlagen sehr zugewachsen, die Verschattung hatte zugenommen – und die Highlights waren fast gar nicht mehr sichtbar. Jetzt gibt es zumindest etwas freieren Blick auf die Stadthalle und die Mühlenbrücke.

 Die Laternen sollen noch gereinigt werden. Außerdem gibt es neue Sitzbänke und Mülleimer. „Mittelfristig ist eine hochwertigere Ausstattung geplant“, sagt Feilke. Die „eigentliche Qualität der Anlage“ soll herausgearbeitet werden.

 Und zu Ostern, so hofft er, wird dann auch die Fontäne in der Mitte des Teichs wieder sprudeln. Im Moment ist sie abgestellt. „Sie ist das ganze Jahr gelaufen, und zum Schluss wurde die ursprüngliche Wurfhöhe nicht mehr erreicht“, erklärt Feilke. Der Wasserbogen wurde immer kleiner. Die Techniker waren bereits vor Ort und haben den Schaden untersucht. Ein Leck ist schuld. Die Pumpe muss nun herausgenommen und von einem Fachbetrieb repariert werden.

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