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Jugendliche drehten „Clips gegen rechts“

Wettbewerb Jugendliche drehten „Clips gegen rechts“

Schulklassen und Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein sind dem Aufruf gefolgt, sich an der Aktion „Clips gegen rechts“ zu beteiligen. 22 Kurzfilme wurden bei den Organisatoren vom Runden Tisch für Toleranz und Demokratie Neumünster eingereicht.

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Henning Möbius vom Runden Tisch für Toleranz und Demokratie ist von der Qualität der eingereichten Kurzfilme sehr angetan.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Am Montag, 9. November, werden die Filme im Neumünsteraner Kulturzentrum KDW der Öffentlichkeit vorgestellt und die besten von einer Jury ausgewählten Clips mit Geldpreisen ausgezeichnet. Skurrile Szene mitten in der Kieler Innenstadt: Ein junger afghanischer Flüchtling steht mit verbundenen Augen an einem belebten Fußweg. „Wenn du gegen Intoleranz bist, umarme mich“, fordert ein neben ihm stehendes Schild die Passanten auf. Viele tun es. „Das war ein merkwürdiges Gefühl“, beschreibt der junge Afghane seine Empfindungen bei der Aktion. Dieser Film wurde von einer Klasse einer Kieler Berufsschule gedreht und für den Wettbewerb eingereicht.

 Szenenwechsel: Ein Nachrichtensprecher verkündet, es habe sich wieder ein perfider Brandanschlag auf eine Asylunterkunft ereignet. Ein Jugendlicher sieht das und beschließt, per TV-Sendung Menschen aufzurufen, sich für mehr Toleranz in ihrem Umfeld zu engagieren. „mach es jetzt“, fordert er auf, zeigt dabei mit dem Zeigefinger auf den Zuschauer und schaut ihm intensiv in die Augen. Dieser eindrucksvolle Clip wurde von Schülern des Neumünsteraner Gymnasiums Holstenschule entwickelt.

 Henning Möbius, Mitinitiator vom Runden Tisch, ist mit der Resonanz zufrieden. „Dafür, dass diese Aktion eine bundesweit bisher einmalige Angelegenheit war, sind wir glücklich, dass wir so viele qualitativ und kreativ hochwertige Filme haben initiieren können“, so Möbius. Der Etat in Höhe von 7000 Euro wurde vom Kieler Innenministerium, der Deutschen Auslandsgesellschaft und der Stadt Neumünster gestellt. Innenminister Stefan Studt (SPD) hatte die Schirmherrschaft übernommen.

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