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Viel Licht für das Familienzentrum

Wettbewerbs-Sieger Viel Licht für das Familienzentrum

Es wurde eng an der Spitze, aber es musste einen Sieger geben im Wettbewerb um das Familienzentrum Werderstraße in Neumünster: Den gewannen die h2 architekten Haverkamp Holthaus aus Emsdetten gemeinsam mit den scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf. Der Entwurf geht jetzt in die Ausschüsse.

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Architekt Josef Holthaus und Antje Leimbach vom Projekthaus stellen dessen Stammbesucherinnen Angelina, Sophia und Angelique (von rechts) ein Modell des Siegerentwurfs vor.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Das ist offen, mit viel Licht. Das gefällt mir“, urteilte am Donnerstag bei der Präsentation im Rathaus-Foyer Franka Dannheiser, SPD-Frau im Bauausschuss. „Und mit vorgemauerter roter Klinkerfront, klassisch norddeutsch“, ergänzte Dietrich Mohr. Der Chef der Kita Ruthenberger Rasselbande hatte alles in allem 17 Stunden Jury-Sitzung hinter sich.

 „Neuneinhalb im Dezember, als 108 Vorschläge auf dem Tisch lagen“, erklärte er. Am Dienstag mussten die fünf Fachpreisrichter, darunter auch Henning Stüben aus Kopenhagen mit Wurzeln in Neumünster, und die vier Sachpreisrichter (außer Mohr CDU-Bauexpertin Helga Bühse, Gabriele Barthelheimer und Thomas Wittje von Neumünsters Stadtverwaltung) dann ihr Votum abgeben zu den zehn ausgearbeiteten Entwürfen der zweiten Runde.

 Nur knapp zweiter Sieger wurde studio H2K Architekten Hamburg vor Zastrow und Zastrow aus Kiel in dem Wettbewerb für das Familienzentrum, das an der Werderstraße im Rahmen des Projektes Stadtumbau West eine Anlaufstelle für Familien in allen Situationen mit Beratung, Kita, Krippe und Jugendzentrum werden soll, wie Neumünsters Stadtplanungschefin Ute Spieler erläuterte.

 Was Josef Holthaus am meisten gereizt hat an der Aufgabe? „Wenn es um Kinder und Jugendliche geht, ist das immer eine dankbare Aufgabe. Der kreative Spielraum ist groß. Und man durfte an dieser Ecke etwas zu Ende denken“, sprach der strahlende Gewinner, dem laut Jury die beste Umsetzung der Vorgabe, Intimität und Offenheit zu verbinden, und die Realisierung der Aspekte Einladung, Vernetzung, Aufwertung gelungen war.

 Ihr gefiel der gelungene Abschluss der öffentlichen Grünanlage, barrierefreie Erreichbarkeit des zentralen Forums, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, die eindeutige städtebauliche Gliederung in drei Flügel, Schaffung eines zentralen Begegnungsplatzes im Außenbereich. Außerdem bleibt ein Teil der historischen Kasernenmauer erhalten; Kita und Krippe sind übereinander angeordnet, die Kita-Kids erreichen die Freiflächen über eine Außentreppe, erläuterte Stadtplanerin Sabine Schilf.

 Die Stadt hat nach einem längeren Tauziehen das 3900 Quadratmeter große Grundstück mittlerweile von der Wobau erworben; für die Realisierung sind 4,7 Millionen Euro (überwiegend Fördermittel aus dem Stadtumbau West) eingeplant. „Der Entwurf geht jetzt in die städtischen Gremien; am 26. April soll der Rat entscheiden“, kündigte Spieler an. „Denn es soll ja nicht bei den schönen Bildern bleiben, wir wollen bauen.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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