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Wildtiere brauchen jetzt Ruhe

Appell Wildtiere brauchen jetzt Ruhe

Ein freilaufender Hund hat im Segeberger Ihlwald eine hochtragende Ricke gehetzt und so schwer verletzt, dass ein Jäger sie erschießen musste. Deshalb appelliert der Präsident des Landesjagdverbands, Wolfgang Heins, an die Hundehalter, die Brut- und Setzzeit zu beachten und Hunde nicht frei herumlaufen zu lassen.

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Rehkitze brauchen jetzt Schutz.

Quelle: Sorka Eixmann

Flintbek. Von März bis Juni erwacht in der Natur neues Leben: Bei vielen Wildtieren kommt der Nachwuchs zur Welt. „Diese sogenannte Brut- und Setzzeit ist für die Jungtiere und auch für die Elterntiere immer eine schwere Zeit“, sagt Heins, selbst Hundehalter. Wichtig für die jungen Wildtiere sei in diesen Tagen und Wochen der Schutz durch die Eltern, artgerechte Nahrung und Ruhe. Genau das fehlt den Tieren, wenn Spaziergänger oder Mountainbiker querfeldein unterwegs sind und dabei noch ihre Hunde unangeleint bei sich haben.

Für Heins steht fest: „Als Hundehalter sind wir in einer besonderen Verantwortung. Daher sollten wir auf den Wegen bleiben und die Vierbeiner anleinen. Wenn wir uns dann noch beim Spaziergang ruhig verhalten, können wir Wild auf Distanz gut beobachten. Das macht auch viel mehr Freude.“

 Heins warnt davor, vermeintlich verlassene Jungtiere anzufassen. „Häufig ist das Muttertier ganz in der Nähe. Doch wenn der menschliche Geruch erst mal am Kitz haftet, nimmt das Reh sein Junges nicht mehr an.“

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Ein Artikel von
Sorka Susann Eixmann
Holsteiner Zeitung

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