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Wisente reisen nach Rumänien

Neumünster Wisente reisen nach Rumänien

Der Tierpark Neumünster leistet seinen Beitrag zu einem internationalen Artenschutzprojekt: Die beiden Wisent-Jungbullen Hoge und Hokan werden auf die Reise in ein rumänisches Renaturierungsprojekt gehen. Für den Tierpark ein nicht ganz preiswertes Vergnügen.

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Hautnah auf Federfühlung mit den Humboldt-Pinguinen gingen (von links) Birgit Malecha-Nissen, Ralf Stegner, Kirsten Eickhoff-Weber und Tierparkchefin Verena Kaspari.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Die Kosten in Höhe von 5000 Euro für veterinärmedizinische Untersuchungen und Transport müssen wir selbst tragen“, erklärte Tierpark-Chefin Verena Kaspari Ralf Stegner, dem Chef der SPD-Landtagsfraktion. Der hatte die parlamentarische Sommerpause zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Birgit Malecha-Nissen und der Landtagsabgeordneten Kirsten Eickhoff-Weber am Montagabend nicht nur zu einem Gang durch den Park genutzt. Anschließend wurde in einem Gespräch über mögliche Fördertöpfe sinniert.

 „Wir können aus unserer siebenköpfigen Wisentherde gute Genetik für solche Freiland-Populationen schicken“, sagte Kaspari. Der imposante 18-jährige Honky ist der Daddy der Truppe; die 1995 geborene Dabrina eine wertvolle Kuh, was die Kinderproduktion angeht. Mit der dreijährigen Kronika ist aus einem Park in der Lüneburger Heide frisches Blut nach Neumünster gekommen.

 Für Kaspari steht fest: „Natürlich ist es unsere Aufgabe, solche Auswilderungsprojekte zu unterstützen.“ Aber es ist eben auch ein finanzieller Spagat. „Wir sind ein Verein, bekommen keine Zuschüsse von der Stadt.“ Im vergangenen Jahr mussten 70000 Euro in eine neue Filteranlage für das Seehundbecken gesteckt werden. Morsche Holzbauten, eine defekte Rutsche auf dem Spielplatz und schiefe Handläufe wollen repariert werden.

 Auch in das Thema Bildung würde der Tierpark gern mehr investieren wollen. „Früher hatten wir zwei halbe Lehrerstellen für die Zooschule.“ Mit deren Wegfall habe auch das Interesse der Schulen schlagartig nachgelassen. „Dabei sind wir Bildung zum Anfassen“, sagt Kaspari. Dank Ikea und Stadtwerken soll ab dem Herbst ein neues Bildungssponsoring für den Tierpark greifen.

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